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Berlin Höcke bricht Interview mit ZDF ab

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
16.09.2019, 00:00  |  4508   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Björn Höcke, AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Thüringen, und sein Sprecher haben ein Interview mit dem ZDF abgebrochen. Der Sender hatte das Interview am Sonntag in der Sendung "Berlin direkt" ausgestrahlt. Thema des Interviews waren Höckes bundespolitische Bedeutung in der AfD und sein Buch "Nie zweimal in denselben Fluss".

Insbesondere ging es um die verwendete Sprache in seinem Buch, die der ZDF mit der Sprache der NS-Zeit verglich. Höckes Sprecher hatte zunächst, nach etwas zehn Minuten, vorgeschlagen das Interview nochmal anzufangen, berichtet der Sender. Der ZDF-Redakteur lehnte dies jedoch ab: "Ich habe noch nie ein Interview fürs Fernsehen wiederholt, weil irgendwann es hieß, es läuft nicht entsprechend, wie wir uns das vorstellen." Der Sender begründete die Publikation einer Niederschrift des Gespräches auf seiner Internetseite damit, dass man diese "aus Gründen der Transparenz" veröffentlicht.
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5 Kommentare

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Kommentare

Das war uns schon klar, dass es veröffentlicht wird.
Ist ja schließlich nicht so wie bei Märkel, wo vorher die Fragen abgestimmt werden.
Oder wie bei den Gefälligkeitsinterview im ZDF Sommergarten...

Aber wir wissen auch, dass es eine Falle war, so kurz vor der Thüringenwahl.
Hätte nicht passieren dürfen, ist aber passiert.
Für mich ändert sich nichts,

Die Sozialschmarotzer und Oberumerzieher von den Grünen finden mich eh blöd.
Also kann ich auch weiter so wählen wie bisher.
@Wertefinder:
Ich kann nirgendwo finden, dass das ZDF (= bundesweiter Fernsehkanal)
Höcke etwas anderes zugesagt. Man findet ja auch immer nur Erwähnungen, dass
Höcke davon ausgegangen war (!), das Landespolitik das Thema sein sollte.

Das ZDF betont jedoch, dass es laut Absprache nicht um Thüringen, sondern die
bundespolitische Bedeutung Höckes gehen sollte. Und da er der Rechtsrechts-Außen
der AfD ist, mit xx-Rechtsaußenzitaten und Rechtsaußenforderungen, lag dies sehr
nahe.

Man kann sich das Interview ja mal in Ruhe selbst anschauen:
Eine Mega-Blamage für das ZDF denke ich. Ich bin eher vom ganz anderen Ufer als die AfD. Aber was sich das ZDF da geleistet hat, das geht einfach nicht.

Es erscheint glaubhaft, das die AfD das Interview zugesagt hat im Glauben, das es um die bevorstehende Landtagswahl geht. So soll es zugesichert worden sein. Dann ganz andere Fragen zu stellen, das geht nicht. Die Einspieler deuten daraufhin, das Herr Höcke vorgeführt werden sollte. Und das der dann kontert, aus einer 5stündigen Gerichtsverhanldung (oderso) zu kommen und dann abbricht, weil er vorgeführt werden soll, ist doch klar.

So schafft man Märtyrer - aber klärt nicht über die fatalen Ziele der AfD auf. Das spielt doch voll der AfD in die Hände. Und dafür gibt sich das ZDF her. Der Redakteuer sollte von seinen Aufgaben entbunden werden und beim nächsten Mal qualifizierteres Personal eingesetzt werden, das sich thematisch mit dem Wahlprogramm der AfD akribisch auseinander setzt.

Wie denkwürdig der ZDF-Journalist Walde mit Alexander Gauland, wo der nur noch stammeln konnte, das er keine Ahnung hat von den wichtigsten Politikfeldern wie der Rente.
Ohje,ich bin ja kein Fan,von dem Höcke,aber ich hab mir das tatsächlich auf Youtube angesehen und muss in diesem Falle wohl zu geben,sowas hätte ich dann auch abgebrochen!
Zwar muss man damit rechnen,dass ausgerechnet Höcke nun versucht,eine Verbreitung zu verhindern,aber ich empfehle trotzdem,es sich noch anzusehen,bevor es verschwinden könnte!
Hat das ZDF da einen von der "Antifa" vorbei geschickt?
Das war so übel und unprofessionell,dass sogar einer,wie Höcke am Ende mal geglänzt hat,wenn man als Journalist so scheitert,dann wird es sicher schwer,weitere Interview-Partner zu finden,tut mir einfach leid,aber das war sehr eintönig und peinlich,auch wenn es am Anfang noch irgendwie witzig verpackt war.
Irgendwie gehört es sicher zum Fingerspitzengefühl,eines Interviewers,zu erahnen,was man seinem "Opfer" alles noch so zumuten kann und auf so eintönigen Themen,und Unterstellungen,läßt sich sicher kein Gespräch länger aufrechterhalten,ich glaube,das hat man wohl zu wissen!^^
Wir werden wohl nie erfahren,wie das Gespräch da wohl weitergegangen wäre aber ehrlich gesagt,wenn es nicht irgendwann zum Eklat gekommen wäre,es hätte eh keinen interressiert!^^
...so war es denn irgenwie "Sehenswert"

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