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„Unsere Neuaufträge werden nun verstärkt in Serie gebracht“ – Interview mit Dr. Hubertus Bartsch, Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH

Nachrichtenquelle: Anleihen Finder
16.09.2019, 14:30  |  457   |   |   


Entgegen dem Trend in der Automobilbranche konnte die Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH (NZWL), ein international tätiger Produzent von Motor- und Getriebeteilen, ihren Wachstumskurs auch im ersten Halbjahr 2019 fortsetzen. Die Anleihen Finder Redaktion hat mit NZWL-Chef Dr. Hubertus Bartsch über das Unternehmen und die gegenwärtige Situation in der Automobilbranche gesprochen.

Anleihen Finder: Hallo Herr Dr. Bartsch, im letzten Interview vor rd. einem Jahr sagten Sie uns, dass die NZWL-Produkte stärker nachgefragt seien als erwartet. Ist das immer noch so?

Dr. Hubertus Bartsch: Die Nachfrage nach unseren Produkten entwickelt sich weiterhin positiv, wie nicht zuletzt auch der Auftragseingang von 73,2 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2019 zeigt. Dementsprechend stieg der Auftragsbestand zum 30. Juni 2019 auf 84,3 Mio. Euro.

Anleihen Finder: Welche Produkte/Bereiche sind derzeit die Zugpferde?

Dr. Hubertus Bartsch: In den ersten sechs Monaten 2019 konnten wir vor allem Neuaufträge für E-Antriebe und Hybridsysteme sowie Räder und Wellen für den Nutzfahrzeugbereich akquirieren. Damit setzt sich ein gewisser Trend weiter fort.

„Konnten uns von den negativen Branchentrends abkoppeln“

Anleihen Finder: Zum Halbjahr konnten Ertrag und Umsatz gesteigert werden. Gerade in Anbetracht des aktuellen Branchenumfelds ist das bemerkenswert. Was sind die Gründe dafür?

Dr. Hubertus Bartsch: Dass wir Umsatz und Ertrag weiter steigern und uns somit von negativen Branchentrends abkoppeln konnten, hat zwei Gründe: Zum einen laufen derzeit alte Antriebstechniken wie Handschaltgetriebe schneller aus, was uns jedoch kaum beeinflusst, da unser Auftragsvolumen in diesen alten Antriebstechniken relativ klein ist. Zudem hatten wir bei den Neuaufträgen, die für kleinere Serien mit sportlicher Handschalttechnik gedacht waren und gestoppt wurden, noch kein Umsatzvolumen. Zum anderen wirkt sich die entsprechend beschleunigte Nachfrage nach automatischen Antrieben auch positiv auf die für uns relevanten Doppelkupplungsgetriebe aus – sowohl über Neuaufträge als auch über Volumenerhöhungen. Unsere Neuaufträge werden nun verstärkt in Serie gebracht, da Doppelkupplungsgetriebe weiterhin schnell einsetzbar in Hybrid- und in E-Antriebssysteme sind. Für diese Getriebe liefern wir additiv zu den Synchronisierungsbaugruppen in Großserien auch Zahnradantriebe, deren Volumen mit den Neuaufträgen deutlich ansteigt.

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