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DEUTSCHE BANK IM FOKUS Die Hoffnung stirbt zuletzt

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
17.09.2019, 08:35  |  1571   |   |   

FRANKFURT (dpa-AFX) - Bei der Deutschen Bank ist ein Ende der Krise immer noch nicht in Sicht. Hoffnung machte zuletzt ausgerechnet der Kurs der Aktie. Dieser liegt zwar im Mehrjahresvergleich immer noch am Boden, doch zumindest seit dem Rekordtief im August ging es recht dynamisch nach oben. Was beim Unternehmen los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht:

DAS IST LOS BEI DER DEUTSCHEN BANK:

Commerzbank mit festem Hebel folgen [Werbung]
Ich erwarte, dass der Commerzbank steigt...
Ich erwarte, dass der Commerzbank fällt...

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Deutschlands größtes Kreditinstitut ist weiter auf der Suche nach neuen Ertragsquellen - und kämpft dabei an vielen Fronten. Vor allem die anhaltenden Niedrigzinsen und die abflauende Weltwirtschaft fordern das Management heraus. Finanzvorstand James von Moltke dämpfte daher bei einer Investorenkonferenz Anfang vergangener Woche die Hoffnung auf eine Ertragserholung.

Er stellte bis 2022 einen Ertrag zwischen 24 und 25 Milliarden Euro in Aussicht. Damit ist das Institut etwas vorsichtiger als noch im Juli. Damals hatte die Bank ihre neue Strategie vorgestellt und noch einen Ertrag von rund 25 Milliarden in Aussicht gestellt. 2018 hatte der Dax-Konzern auf vergleichbarer Basis einen Ertrag von knapp 23 Milliarden Euro erzielt.

Nachdem die Gespräche über eine Fusion mit der Commerzbank Ende April gescheitert waren, will Vorstandschef Christian Sewing sein Haus mit einem Radikalumbau wieder in die Gewinnspur bringen. Nach seinem Anfang Juli veröffentlichten Plan soll das Geldhaus bis zum Jahr 2022 eine Rendite auf das materielle Eigenkapital von mehr als acht Prozent erreichen.

Ein Ausstieg aus großen Teilen des Investmentbankings und dem kompletten Aktienhandel soll den Befreiungsschlag bringen. Bis 2022 streicht die Bank rund 18 000 Jobs, wozu die stärkere Integration der Tochter Postbank ihren Teil beitragen soll. Die bereinigten Kosten sollen um mehr als ein Viertel auf 17 Milliarden Euro sinken.

Doch bis es soweit ist, rutscht der Konzern wohl noch tiefer in die roten Zahlen als zuvor. Durch den Umbau mit Abschreibungen und Abfindungen für die Mitarbeiter rechnet das Management mit Kosten von 7,4 Milliarden Euro. Fast zwei Drittel davon will Sewing im laufenden Jahr verbuchen. Nachdem die Bank 2018 den ersten Gewinn seit vier Jahren erzielt hatte, steht damit wieder ein herber Verlust im Raum.

Für 2020 rechnete der Vorstand mit einem Ergebnis im Bereich der Nulllinie. Das war noch vor dem jüngsten Maßnahmenpaket der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Notenbank hatte vergangene Woche die Strafzinsen für die Einlagen von Banken erhöht, die Belastung im Gegenzug aber nach Höhe der Einlagen gestaffelt - was zu einer Entlastung der Geldinstitute führen dürfte.

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