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DGAP-News Union Investment untersucht Auswirkungen einer CO2-Bepreisung auf den DAX (deutsch)

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
18.09.2019, 10:54  |  134   |   |   

Union Investment untersucht Auswirkungen einer CO2-Bepreisung auf den DAX

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DGAP-News: Union Investment / Schlagwort(e): Nachhaltigkeit/Studie Union Investment untersucht Auswirkungen einer CO2-Bepreisung auf den DAX (News mit Zusatzmaterial)

18.09.2019 / 10:54
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- Potenzielle Belastungen für DAX-Unternehmen in Milliardenhöhe - Kurzfristige Reaktionsfähigkeit ist gefragt
- Fünf DAX-Unternehmen könnten mittelfristig profitieren

Frankfurt am Main, 18. September 2019 - Im November 2016 ist das Pariser Klimaabkommen in Kraft getreten, das den globalen Temperaturanstieg gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter auf unter zwei Grad Celsius begrenzen soll. Der Beitrag der Europäischen Union (EU) zum Pariser Klimaabkommen sieht vor, die Treibhausgasemissionen bis 2030 schrittweise um mindestens 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu reduzieren. Die deutsche Klimapolitik steht jetzt vor einem Paradigmenwechsel. "Wenn Deutschland in der Klimapolitik nicht umsteuert, werden die durch die EU verbindlich gesetzten Klimaschutzziele für 2020 und 2030 deutlich verfehlt", warnt Dr. Henrik Pontzen, Leiter ESG im Portfoliomanagement von Union Investment.

Das Klimakabinett, dem neben der Bundeskanzlerin ausgewählte Fachministerinnen und Fachminister angehören, möchte am 20. September 2019 ein Gesamtpaket an Klimaschutzmaßnahmen vorstellen. Union Investment hat in einer Studie untersucht, welche Auswirkungen die mögliche Einführung einer umfassenden CO2-Bepreisung auf die Unternehmen im Deutschen Aktienindex (DAX) hätte. "In unserer Berechnung steht fast jedes DAX-Unternehmen selbst bei niedrigen CO2-Preisszenarien vor großen Herausforderungen", erklärt Pontzen.

Die Bepreisung von CO2-Emissionen gilt als einer der Schlüssel, um die nachhaltige Transformation der Wirtschaft zu beschleunigen. Es gibt drei Hauptoptionen zur CO2-Bepreisung: Die erste Option, die derzeit diskutiert wird, ist die Ausweitung des Europäischen Emissionshandelssystems (EU-ETS) auf die Sektoren Gebäude und Verkehr. Die zweite Option ist ein nationales ETS für nicht im EU-ETS inbegriffene Sektoren. Die dritte Option ist die Einführung einer CO2-Steuer.

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