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Forsa Union vor Grünen - AfD verliert

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
21.09.2019, 12:58  |  2446   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die politische Stimmung in Deutschland bleibt stabil. Laut der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa für RTL und n-tv, die am Samstag veröffentlicht wurde, liegt die Union im Vergleich zur Vorwoche unverändert bei 27 Prozent und bleibt damit stärkste politische Kraft. Die Grünen kommen ebenso unverändert auf 22 Prozent der Stimmen.

Die AfD verliert dagegen im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt und liegt nun bei 13 Prozent. Die SPD kommt unverändert auf 15 Prozent der Stimmen. FDP und Linkspartei bleiben ebenfalls unverändert. Dabei bleibt die FDP bei 8 Prozent, die Linkspartei bei 7 Prozent. Für eine der sonstigen Parteien würden sich 8 Prozent der Befragten entscheiden. 21 Prozent aller Wahlberechtigten sind derzeit unentschlossen oder würden nicht wählen. Laut den von Forsa seit Juni 2019 erhobenen Daten hat die AfD in vier ostdeutschen Bundesländern ihre Hochburgen. Dort würden jeweils mindestens ein Fünftel derjenigen, die bei einer Bundestagswahl abstimmen wollen, AfD wählen: In Sachsen 27 Prozent, in Thüringen 26 Prozent, in Brandenburg 22 Prozent und in Sachsen-Anhalt 20 Prozent. Im Norden und Westen der Republik schneidet die AfD mit jeweils weniger als 10 Prozent am schlechtesten ab: Hamburg 7 Prozent, Bremen 8 Prozent, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen jeweils 9 Prozent. Gegenüber der letzten Bundestagswahl ergeben sich in den Ländern, wie im Bundesdurchschnitt, nur minimale Veränderungen. "Anders als nach der Europawahl, als sich das politische Klima in Deutschland unter dem Eindruck des Ergebnisses deutlich veränderte, haben die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg trotz der intensiven medialen und politischen Diskussion über das Wahlergebnis und dessen vermeintliche Folgen keine Umschwünge in der politischen Stimmung bewirkt", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner der Mediengruppe RTL. Auch das Wählerpotential der AfD sei "trotz anderslautender Mutmaßungen im Vergleich zur Bundestagswahl von vor zwei Jahren kaum größer geworden", so Güllner weiter. Für die Erhebung befragte Forsa für die Mediengruppe RTL im Zeitraum vom 16. bis zum 20. September 2019 insgesamt 2.500 Personen.
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