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Wirtschaft / Finanzen JSR-Wochenrückblick KW 38-2019

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Gastautor: Jörg Schulte
23.09.2019, 03:42  |  3598   |   

Auch wenn der DAX in der vergangenen Woche rund 0,6 % verlor, konnten binnen eines Monats etwa 9 % hinzugewonnen werden, was die stärkste Aufwärtsbewegung dieses Jahres darstellt. Damit konnten die alten Unterstützungszonen noch einmal klar bestätigt werden. Aus charttechnischer Sicht sind nun wieder starke Widerstände erreicht. Um diese zu nehmen...

 

Auch wenn der DAX in der vergangenen Woche rund 0,6 % verlor, konnten binnen eines Monats etwa 9 % hinzugewonnen werden, was die stärkste Aufwärtsbewegung dieses Jahres darstellt. Damit konnten die alten Unterstützungszonen noch einmal klar bestätigt werden. Aus charttechnischer Sicht sind nun wieder starke Widerstände erreicht. Um diese zu nehmen dürfte zunächst die Kraft fehlen. Daher erwarten Experten in den kommenden zwei bis drei Wochen eine Konsolidierung.

 

Vor gerade einmal neun Monaten gab der Chef der Europäischen Notenbank das Ende von Zinssenkungen und Anleihekäufen bekannt. Doch nun, nach anhaltend schwachen Wirtschaftsdaten, dem anhaltenden Handelskrieg sowie dem noch immer nicht geordneten Brexit haben die Währungshüter radikal umgedacht. Kein Wunder, fielen doch zuletzt fast alle konjunkturellen Frühindikatoren (ifo- oder ZEW-Index) teilweise auf neue Mehrjahrestiefs zurück. Auch dem Inflationsziel von 2 % kommt die EZB nicht näher. Deshalb wurden umfangreiche Maßnahmen eingeleitet. Bereits im November startet die Notenbank mit Netto-Anleihekäufen im monatlichen Volumen von 20 Mrd. EUR ohne zeitliche Befristung. Zudem sinkt der Einlagenzins (der Satz, zu dem Geld bei der EZB hinterlegt werden kann) von - 0,4 % auf - 0,5 %. Um den Banken, die somit einen noch höheren Strafzins für ihre Überschussliquidität zahlen müssen, entgegen zu kommen will die EZB Freibeträge einführen. Dies wird wohl der letzte Akt Mario Draghis gewesen sein, der den Vorsitz der Notenbank im November an Christine Lagarde abgeben wird. Marktexperten gehen aber davon aus, dass das an der extrem lockeren Geldpolitik aller Voraussicht nach nichts ändern wird. Einige rechnen sogar mit weiteren Lockerungen.

 

Auch die Fed hat am Donnerstag entschieden. Aufgrund der Uneinigkeit der Mitglieder über die weitere Zinsentwicklung muss der Blick gleich in die Zukunft gerichtet werden. Trump will zwar mit Blick auf die anstehenden Wahlen weitere Senkungen zur Ankurbelung der Wirtschaft, doch da könnte das FOMC der Notenbank dem US-Präsident einen Strich durch die Rechnung machen. Fed-Präsident Jerome Powell betonte nochmals deutlich, dass die Notenbank sich an den Daten orientieren wird. Das bleibt spannend.

 

Beim Goldpreis hat die Fed-Entscheidung für keine größeren Bewegungen gesorgt. Immerhin konnte der Goldpreis vergangene Woche rund 2,4 % zulegen, auf rund 1.380,- EUR und in USD um rund 1,8 % auf 1.516,- USD. Der Silberpreis konnte 3,1 % zulegen, auf rund 18,- USD. Damit können die „Gold-Bullen“ mit Blick auf die charttechnische Lage durchaus zufrieden sein. Denn die wichtige Unterstützungsmarke im Chart des Gold-Futures um 1.485,- bis 1.493,- USD je Feinunze hat gehalten. Experten zufolge bleibt demnach die im Mai gestarteten Rallye, die ihr Hoch zunächst gegen Ende August, bzw. Anfang September bei rund 1.565,- USD erreichte, weiter in Takt. Die kleine Korrektur in den vergangenen Wochen könnte eher als Konsolidierung gewertet werden als ein Trendwechsel.

 

Gute Nachrichten gab es wieder von den Unternehmen, über die wir regelmäßig berichten. Die aus Redaktionssicht interessantesten Nachrichten finden Sie hier:

 

RavenQuest BioMed geht weitere Kooperation ein und Osisko Gold Royalties verkauft Abnahmeabkommen

RavenQuest steigt in den Getränkemarkt ein und Osisko verkauft Goldabnahmevertrag!

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Mit Sprudeln der neuen Goldquelle rüstet sich Osisko Gold Royalties auch für weiteres Wachstum

Mit neuer Schmelzabgabe und Zugriff auf 500 Mio. ist Osisko Gold Royalties bestens gerüstet für starkes und nachhaltiges Wachstum und damit schon fast ein Dividendengarant!

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Beste Zeit für Bergbau-Investoren

Gerade fand wie jedes Jahr in Colorado eines der wichtigsten Treffen der Bergbaugemeinde statt, die Precious Metal Summit in Beaver Creek, Colorado.

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Gold statt Bankguthaben

Thorsten Polleit ist derzeit einer der angesagtesten Volkswirte in Deutschland. Kein Wunder, rät er doch Bankguthaben in Gold umzuschichten.

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Sernova - Die nächste 950 Mio. USD Übernahme?

Semmas Übernahmebewertung von rund 950 Mio. USD beschert den Altinvestoren, die insgesamt 158 Mio. USD in Semma gesteckt haben, einen satten Gewinn.

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Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

 

 

 

 

 

 

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Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wider und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Lesen Sie hier - https://www.js-research.de/disclaimer-agb/-. Bitte beachten Sie auch, falls vorhanden, die englische Originalmeldung.

 

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