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Schutz des Regenwaldes REWE Group setzt auf zertifiziertes und europäisches Soja / Lieferketten für Eigenmarken-Eier, -Milch und frisches Geflügelfleisch zertifiziert entwaldungsfrei

Nachrichtenagentur: news aktuell
26.09.2019, 11:40  |  446   |   |   
Köln (ots) - Der Bedarf an Sojabohnen nimmt seit Jahrzehnten
massiv zu - allein nach Europa werden jährlich rund 25 Millionen
Tonnen Soja aus Südamerika importiert und überwiegend als
Futtermittel für die Produktion von Fleisch-, Eier- und
Molkereierzeugnissen verwendet. Der flächenintensive Soja-Anbau in
Südamerika hat drastische Folgen: Er trägt maßgeblich zu den Rodungen
im Amazonas-Gebiet bei und zerstört dadurch den Lebensraum für
zahlreiche Pflanzen- und Tierarten. Durch das Abholzen der Wälder
werden große Mengen Treibhausgas freigesetzt; zudem führen illegale
Landnahmen zur Vertreibung von indigenen Völkern und Kleinbauern. Die
REWE Group möchte die gravierenden Auswirkungen für Umwelt und
Menschenrechte nicht länger hinnehmen und hat einen wichtigen
Meilenstein erreicht: Das gesamte Eigenmarkensortiment für Eier,
Milch und frisches Geflügelfleisch bei REWE und PENNY ist durch den
Einsatz von nachhaltigerem Soja als Futtermittel zertifiziert
entwaldungsfrei.

Um langfristig den Einfluss tierischer Lebensmittel auf die
Entwaldung in Südamerika zu minimieren, analysiert die REWE Group
kontinuierlich alle Lieferketten mit hohem Soja-Einsatz. Denn ähnlich
des CO2-Fußabdruckes lässt sich auch für Soja eine ökologische Bilanz
ermitteln. Der Soja-Fußabdruck misst die eingesetzte Menge an
Soja-Futtermittel in tierischen Produkten wie beispielsweise Fleisch.
"Dank unseres Engagements für den Anbau von europäischem Soja in den
letzten Jahren ist bereits der gesamte Soja-Fußabdruck unseres
Eigenmarkensortiments für Eier, Milch und frisches Geflügelfleisch
bei REWE und PENNY zertifiziert entwaldungsfrei", so Marcel Weber,
Geschäftsleitung Ware Eigenmarke National & International der REWE
Group. Das bedeutet: Für die Lieferketten ihrer Eigenmarken
tierischen Ursprungs setzt die REWE Group grundsätzlich auf eine
sukzessive Reduktion von aus Südamerika importiertem Sojaschrot sowie
auf eine Zertifizierung von nicht substituierbarem, südamerikanischen
Soja (z.B. durch den ProTerra Standard). Hinzu kommen die Förderung
des Anbaus von europäischem Soja und die Nutzung alternativer
heimischer Eiweißquellen.

Als Gründungsmitglied des Vereins Donau Soja konnte die REWE Group
seit 2015 in Kooperation mit rund 220 Landwirten den Anbau von über
55.000 Tonnen zertifiziert entwaldungsfreiem Soja in der
Zupanja-Region in Kroatien fördern. Der Verein setzt sich für
nachhaltig produziertes, gen-technikfreies Soja aus Europa ein, das
eine regionale Wertschöpfung im Donauraum fördert. Damit unterstützt
Donau Soja eine eigenständige, ökologisch nachhaltige
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