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DAX-Wochenplan: DAX und Dow Jones auf Richtungssuche

DAX-Wochenplan DAX und Dow Jones auf Richtungssuche

Gastautor: Andreas Mueller
29.09.2019, 08:22  |  8917   |   |   

Wie die Nachrichten derzeit die Kurse beeinflussen, kann man fast täglich beobachten. Dennoch gibt es Marken im Chart, welche uns Tradern Orientierung geben. Für die neue Woche bereite ich dies entsprechend auf.

In der vergangenen Handelswoche konnte der Deutsche Aktienindex seine Wohlfühlzone nicht verlassen. Er versuchte zwischenzeitlich einen Ausbruch auf der Unterseite, doch nutzte wenig später schon den Schwung von der Wall Street für eine Erholung. Doch auch diese Tendenz hielt nicht lange an und wurde zumindest in den USA zum Wochenausklang hin eingerissen.

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Per Saldo verlor der DAX in der Vorwoche weniger als 50 Punkte. Von der Eröffnung am Montag bei 12.432 Punkten ging es erst einmal zügig in tiefere Gefilde und zum Test der Unterstützungen aus der Vorwochenanalyse.

Es schien am Montag, als würde sich der Handel direkt nach dem großen Verfallstag entsprechend entladen und Positionen noch einmal bereinigt. Erst bei 12.264 Punkten kam es zu einer Stabilisierung - ein Level, welches bereits als GAP vorab im Chartbild zu sehen war:

 

Hier erfolgte dann die entsprechende Gegenbewegung bis zum Dienstagabend mit der Rückeroberung der 12.320 und 12.350er-Marken. Bereits zum Start in den Mittwoch waren beide Marken - die 12.300 als GAP-Einstieg und die 12.264 als GAP-Unterkante - förmlich überrannt worden. Es setzte ein Abwärtsdruck ein, der den DAX bis zur 12.142 als Wochentief führte.

Das Reversal wurde von der Wall Street am Mittwochabend, nach der Auflösung der Spekulationen zum US-Präsidenten Donald Trump und seinen möglichen Verstrickungen in die Ukraine-Affäre, ausgelöst. Meldungen von Seiten der US-Demokraten über ein mögliches Amtsenthebungsverfahren hatten die Börse zuerst gedrückt, die schnelle Herausgabe der Transkripte vom Weißen Haus hingegen wieder beruhigt. Aus Sicht von US-Präsident Trump und den Republikanern ist hier eine "Hexenjagd" im Gange. Den Märkten hat dies zumindest mehr Volatilität eingebracht als am Hexensabbat, um das Wort noch einmal aufzugreifen.

Dieser Marktunsicherheit zur Wochenmitte folgte der DAX dann zeitversetzt am Donnerstagmorgen mit einem GAP auf der Unterseite. Hierzu sah mein ein Blick auf die hinterlassenen Widerstände zum Donnerstagmorgen folgendermaßen aus:

 

 

Mit der Überschreitung der ersten Marke lief der DAX am Donnerstag direkt die 12.300 / 12.320 an und setzte seine Gegenbewegung bis zur 12.400 am Freitag fort. Kein Wunder, denn die Wall Street dockte auch mehrfach an die 27.000er-Marke an und hätte sie womöglich auch zum Wochenschluss überschreiten können:

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