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Pressemeldung: Union Investment: MarktTicker 39. Kalenderwoche
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Pressemeldung Union Investment: MarktTicker 39. Kalenderwoche

Nachrichtenquelle: Asset Standard
30.09.2019, 14:00  |  650   |   |   

Die zum Wochenauftakt veröffentliche Schnellschätzung zum Markit-Einkaufsmanagerindex für Deutschland, Frankreich und den gesamten Euroraum führte aufgrund schlechter Zahlen zur Verunsicherung.

Was diese Woche wichtig war: Schwache Konjunkturdaten im Euroraum

Rezessionsbefürchtungen

Die zum Wochenauftakt veröffentliche Schnellschätzung zum Markit-Einkaufsmanagerindex für Deutschland, Frankreich und den gesamten Euroraum führte aufgrund schlechter Zahlen zur Verunsicherung. Im gesamten Euroraum lag der Index mit 50,4 Punkten zwar noch knapp oberhalb der Wachstum signalisierenden Expansionsschwelle. Die Entwicklung der heimischen Wirtschaft gibt aber Anlass zur Sorge. Der Gesamtindex für Deutschland fiel für September erstmals seit 2013 mit 49,1 Punkten unter die Marke von 50 Zählern. Neben dem Industriesektor (41,2 Zähler) neigt nun auch der Dienstleistungsbereich nach längerer Abkopplung zur Schwäche und gab um 2,3 auf 52,5 Punkte ab. Ein weiterer erwarteter BIP-Rückgang für das dritte Quartal wird wohl die Bedingung einer technischen Rezession erfüllen. Eine schwere Rezession dürfte auf dem jetzigen Stand allerdings nicht zu erwarten sein. Die kritische Lage wurde dann auch am Dienstag vom deutschen Ifo-Index bestätigt. Der Gesamtwert lag zwar etwas oberhalb der Schätzungen, die Erwartungskomponente fiel jedoch auf den tiefsten Stand seit August 2009 und bestätigte damit den negativen Trend.

Etwas positiver zeigt sich die wirtschaftliche Lage in den USA. Dort konnte der Einkaufsmanagerindex leicht auf 51 Punkte zulegen. Positiv war zudem der Verkauf neuer Häuser am US-Markt zu werten, der mit plus sieben Prozent im August deutlich über den Erwartungen lag.

Aktien: Konjunkturdaten belasten

Überwiegend Verluste

Angesichts der negativen Konjunkturdaten gewannen die Rezessionsängste der Anleger in der Berichtswoche die Oberhand. Seit der Handelseröffnung am Montagmorgen verzeichnen die Aktienmärkte Kursabschläge. Zur Wochenmitte hin konnten sich die Börsen aber wieder etwas fangen. US-Präsident Trump hatte in Aussicht gestellt, dass es schneller als gedacht eine Handelsvereinbarung mit den Chinesen geben könnte. Darüber hinaus sorgte eine Einigung der USA und Japan bezüglich eines ersten, begrenzten Handelsabkommens für weiteren Optimismus. Hierbei bleibt der Automobilsektor jedoch vorerst außen vor. Im Durchschnitt lagen die Aktienindizes per Freitagmittag im Wochenvergleich aber mit einem Prozent fast ausschließlich im Minus. Eine Ausnahme bildete der britische FTSE-100-Index, der zum Wochenschluss mit einem Prozent im Plus lag. Großbritannien hat mit der vom Supreme Court erklärte unrechtmäßigen Aussetzung des britischen Parlaments durch Boris Johnson wieder eine turbulente Woche hinter sich. Die Bank of England hat aufgrund der Brexit-Unsicherheiten mögliche Zinssenkungen ins Gespräch gebracht. Für Schlagzeilen sorgte auch ein drohendes Amtsenthebungsverfahren gegenüber US-Präsident Trump, was bislang aber ohne Auswirkungen auf die Aktienbörsen blieb.

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