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DAX 12.000er Marke fällt – Feiertag als Retter oder Brandbeschleuniger?

Gastautor: Jens Klatt
02.10.2019, 22:34  |  2016   |   |   

(JK-Trading.com) – Am Donnerstag ist im Hinblick auf den nicht stattfindenden XETRA-Handel eigentlich mit kaum Volatilität im FDAX zu rechnen.

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(JK-Trading.com) – Am Donnerstag ist im Hinblick auf den nicht stattfindenden XETRA-Handel eigentlich mit kaum Volatilität im FDAX zu rechnen.

Während an der EUREX kein Handel in deutschen Aktienderivaten und Aktienindexoptionen stattfindet, in deutschen Aktienindex-Futures jedoch sehr wohl (Details), ist mit wenig Schwankungen und sehr niedrigem Handelsvolumen, besonders ausgehend vom nicht stattfindenden XETRA-Handel, zu rechnen.

Allerdings: vor dem Hintergrund der jüngsten Abschläge im DAX, US-Wirtschaftsveröffentlichungen am Donnerstag (hier könnte es besonders im Hinblick auf die ISM-Non-Manufacturing-Zahlen um 16 Uhr (MESZ) interessant werden) und dem wie gewohnt stattfindenden US-Handel ab 15:30 Uhr (MESZ), ist meiner Meinung nach dennoch größere Vorsicht geboten und durch das stark ausdünnende Marktumfeld könnte es zu volatilen Überraschungen kommen.

Bereits am Mittwoch rutschte der DAX unter die 12.000er Marke, konnte diese auch durch die spät am Mittwoch erfolgte Ankündigung von Importzöllen von den USA auf europäische Produkte in Höhe von 7,5 Milliarden Dollar seitens der Bullen auf Schlusskursbasis nicht verteidigt werden.

Grundsätzlich stellt sich der Modus einerseits auf der Unterseite nach den Abschlägen seit Dienstag stark überdehnt dar.

Allerdings: die am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktzahlen haben definitiv das Potential zu enttäuschen und eine Beschleunigung der Bewegung auf der Unterseite mit potentiellem Ziel im Bereich um 11.800/850 Punkte ist definitiv eine ernstzunehmende Option.

Kurzfristig besteht jedoch eine, in meinen Augen, erhöhte Wahrscheinlichkeit einer zumindest kurzfristigen Gegenbewegung bis in die Region um die Vorwochentiefs um 12.150 Punkte.

Eine Aufhellung des technischen Bildes wäre infolgedessen aber nicht zu sehen, hierfür müssten die Bullen die 12.500er Marke erobern – ein derzeit mehr als unwahrscheinliches Ereignis.

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Gründer von Jens Klatt Trading

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