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Studie von Thales Unternehmen schützen Daten in der Cloud nur unzureichend

Nachrichtenquelle: Business Wire (dt.)
08.10.2019, 12:58  |  783   |   |   

Eine neue, weltweit durchgeführte Studie von Thales mit Umfrage durch das Ponemon Institute zeigt eine größer werdende Kluft zwischen der schnellen Zunahme der in der Cloud gespeicherten Daten und den Anstrengungen im Bereich Cloud-Sicherheit. Obwohl fast die Hälfte (48 Prozent) der Informationen in der Rechenwolke gespeichert wird, gibt nur ein Drittel (32 Prozent) der Firmen an, dass sie die Sicherheit bei der Datenspeicherung in der Cloud an die erste Stelle stellen.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20191008005494/de/

(Photo: Thales)

(Photo: Thales)

In einer Befragung von über 3.000 IT- und IT-Sicherheitsfachleuten in Australien, Brasilien, Frankreich, Deutschland, Indien, Japan, Großbritannien und den USA wurde festgestellt, dass nur jedes dritte Unternehmen (31 Prozent) der Meinung war, dass der Schutz der Daten in der Cloud in seine eigene Verantwortlichkeit falle.

Nutzung mehrerer Clouds nimmt zu, ist aber nicht ohne Risiken

Mit der Zunahme cloudbasierter Dienste werden Unternehmen und andere Organisationen immer abhängiger von Cloud-Anbietern. Fast die Hälfte (48 Prozent) verfolgt eine Multi-Cloud-Strategie, wobei Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure und IBM die drei Spitzenplätze belegen. Die Studie ergab, dass Firmen im Durchschnitt drei verschiedene Cloud-Service-Anbieter in Anspruch nehmen und über ein Viertel (28 Prozent) sogar vier oder mehr.

Obwohl kritische Daten in der Cloud gespeichert werden, gab fast die Hälfte (46 Prozent) der Befragten an, dass die Speicherung von Nutzerdaten in der Cloud das Sicherheitsrisiko erhöhe. Über die Hälfte (56 Prozent) vermerkte außerdem, dass die Cloud-Speicherung ein Compliance-Risiko darstelle. Auch waren die Teilnehmer davon überzeugt, dass Cloud-Service-Anbieter die Verantwortung für sensible Daten in der Cloud (35 Prozent) tragen – vor gemeinsamer Verantwortung (33 Prozent) und Eigenverantwortung (31 Prozent). Wenngleich Unternehmen die Verantwortung den Cloud-Anbietern zuschieben, meinten nur 23 Prozent, dass Sicherheit ein Faktor bei der Auswahl des Anbieters darstelle.

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