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DAX, DAX30, Aktien, Trading DAX: Ist der Deckel hier drauf?

Gastautor: DailyFX Germany
11.10.2019, 10:51  |  366   |   |   

Handelsstreit, Brexit, Rezessionssignale aus der Konjunktur sowie anstehende Quartalsberichte. Gleichzeitig Maßnahmen der EZB. Worauf sollte man jetzt noch schauen? Möglicherweise ist die Charttechnik ein besserer Wegweiser.

DAX hadert, zurecht 

  1.     Der Handelsstreit scheint weiterhin ungelöst und auch wenn die Gespräche andauern, so ist das Risiko einer nicht erzielten Einigung erhöht. 
  2.     Der No-Deal Brexit scheint fürs erste formal abgewendet, doch der No-Deal Brexit selbst nicht. Die Auswirkungen eines Brexits, ob mit oder ohne Deal dürften sich bald wieder deutlich auf die bereits schwache Konjunktur auswirken.
  3.     Konjunkturdaten geben ohnehin keinen Grund für hohen Optimismus.
  4.     Und die Erwartungen an anstehende Quartalsberichte sind sehr niedrig angesetzt.
  5.     Lediglich die EZB scheint mit ihren Maßnahmen ein leichtes Gegengewicht zu bilden.

 

Mit den vermehrt bestehenden Risiken, dürfte der Markt weiterhin anfällig auf News reagieren. Da man diese Risiken schlecht einschätzen kann, könnte eine charttechnische Analyse eventuell etwas mehr Klarheit verschaffen. 

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Charttechnisch vor einem harten Widerstand

Schauen wir auf den Tageschart, so wird ersichtlich, dass die Erholung nun zwischen 12.100-12.200 Pkt. auf einen harten Widerstand trifft. Auch im Vierstundenchart laufen die wichtigen, gleitenden Durchschnitte in dieser Kurszone zusammen. Für das Fortsetzen der Erholung, die seit letzter Woche besteht, ist nach charttechnischen Kriterien, ein Überwinden dieser Kurszone mindestens auf Tagesschlusskursbasis notwendig. 

Zu beachten ist auch, dass der letzte Abwärtsimpuls sehr dynamisch ausfiel. Dies könnte ein Signal in Richtung eines neues größeren Abwärtstrends sein oder zumindest an eine Schwächephase in Form einer stärkeren Konsolidierung, worauf auch die Entwicklung der gleitenden Durchschnitte seit etwa Mitte 2019 hindeutet. Ein Überwinde der oben genannten Widerstandszone wäre in diesem Fall positiv für einen kurzfristigen Aufwärtsimpuls, doch ein Durchmarsch auf neue Trendhochs sollte eventuell nicht erwartet werden. 

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