Cannabis Report Tilray (TLRY) und AB InBev arbeiten an Cannabisgetränken

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Nachrichtenquelle: Shareribs
11.10.2019, 16:38  |  993   |   
Toronto 11.10.2019 - Kurz vor der Legalisierung einer weiteren Gattung von Cannabisprodukten in Kanada haben Tilray und AB InBev die Entwicklung von Getränken mit CBD-Gehalt angekündigt. Die beiden Unternehmen forschen bereits seit Längerem zusammen.

Das Joint Venture Fluent Beverages, welches von Tilray und Anheuser-Busch InBev geführt wird, hat die Kommerzialisierung von Getränken mit CBD-Gehalt für den kanadischen Markt angekündigt. Dieses soll auf den Markt kommen, wenn die Regularien dies erlauben.

Das Joint Venture der beiden Firmen wurde vor knapp einem Jahr angekündigt und wurde geschaffen, um Getränke mit THC- und CBD-Gehalt zu entwickeln. Geplant ist der Roll Out auf dem kanadischen Markt für Dezember 2019, wobei allerdings mit CBD-Getränken begonnen werden soll.

Der CEO von Fluent Beverages, Jorn Socquet, sagte gegenüber der Canadian Press, dass man herausgefunden habe, wie man Getränke mit CBD-Gehalt entwickeln muss, so dass die Inhaltsstoffe für stabil und wirksam bleiben. Bei THC sehe dies aber anders aus. Beide Wirkstoffe verlieren ihre Wirksamkeit im Lauf der Zeit, bei THC hat man dafür aber noch keine Lösung gefunden.

Weiterhin, so der CEO, habe man die Produktion noch nicht begonnen, will diese aber in den kommenden Wochen starten.

Kooperation zwischen dem Cannabissektor und der Brauereibranche sind in den vergangenen 18 Monaten in Mode gekommen. Die Legalisierung von Cannabis hat dafür den Grundstein gelegt. In der nächsten Woche sollen nun essbare Produkte legalisiert werden und die Erwartungshaltung der Branche, aber auch der Nutzer ist hoch.

In den USA sind CBD-Produkte bereits in großen Mengen verfügbar und erfreuen sich einer großen Beliebtheit bei den Kunden. Die FDA hingegen warnt die Unternehmen davor, mit einem medizinischen Nutzen zu werben, da dieser nicht nachgewiesen sei.


Getränke mit Cannabisgehalt gelten in der Brauereibranche als der nächste große Umsatzbringer. Die Unternehmen müssen angesichts wegbrechender Verkäufe von Bier neue Produkte entwickeln, um neue Kundengruppen gewinnen zu können. In den USA hat Constellation Brands Milliarden in den Cannabisproduzenten Canopy Growth investiert und auch in Kanada bahnt sich eine ähnliche Entwicklung an.

In Deutschland könnte XPhyto Therapeutics Corp. (A2PPTN) vor diesem Hintergrund zu einem strategischen Fit für hiesige Brauereien geben. Die Brauereigruppe Oettinger hat kürzlich ein Biermischgetränk mit Cannabis auf den Markt gebracht und dürfte damit nur den Beginn dieses neuen Marktes darstellen.

XPhyto Therapeutics verfügt über beste Voraussetzungen, zu einem namhaften Player in Deutschland zu werden. Bunker Pflanzenextrakte GmbH, welche als deutschlandweit einziges Unternehmen über eine Sondergenehmigung des BfArm zu Anbau und Gewinnung von Cannabis zu wissenschaftlichen Zwecken verfügt, ist eine 100%ige Tochtergesellschaft von XPhyto. Das Unternehmen will in einem Atomschutzbunker an bis zu 70 verschiedenen Sorten Cannabis sativa und Cannabis indica forschen, darf aber auch eigene Cannabisöle gewinnen und hieraus kommerzielle Anwendungen entwickeln.

Um die erforderliche politische Unterstützung hat sich das Unternehmen bereits gekümmert. XPhyto CEO Hugh Rogers hat ein exklusives Forschungs- und Entwicklungsabkommen mit der biochemischen Fakultät der TU München abgeschlossen. Auch mit der University Alberta gibt es zwei strategische Kooperationen.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=C092nbKbW2E

XPhyto hat zudem seine Marktposition in Deutschland mit der Übernahme von Vektor Pharma deutlich verbessert. Der Betäubungsmittel-Spezialist verfügt unter anderem über eine Einfuhrgenehmigung für Cannabis womit lange Wartezeiten für die Erteilung der erforderlichen Lizenzen und Zertifizierungen entfallen. Die Genehmigungen, über die Vektor Pharma verfügt, umfassen Zulassungen im Zusammenhang mit konventionellen und cannabisbasierten verschreibungspflichtigen Medikamenten. Der Kaufpreis von rund 1,3 Mio. Euro könnte sich als echtes Schnäppchen erweisen und dürfte XPhyto jede Menge Zeit und Geld sparen.

Am 9. September teilte XPhyto Therapeutics mit, dass die Bunker Pflanzenextrakte GmbH ein exklusives Cannabisforschungs- und entwicklungsabkommen mit dem Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie der TU München unterzeichnet hat. Bunker ist eine 100%ige Tochter von XPhyto. Die gesamte Mitteilung dazu lesen sie hier: https://bit.ly/2k7H0Ul

XPhyto Therapeutics hat am. 19. September mitgeteilt dass man mit Stephen Schroeder ein exklusives europäisches Beratungsabkommen geschlossen habe. Dieses gilt für die Laufzeit von zwei Jahren. Anfänglich soll Schroeder Planung, Umbau und Inbetriebnahme der Hydrokultur- und Extraktionsanlage von XPhyto übernehmen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2ksKWzl

Das neueste Update zu XPhyto finden Sie hier: https://bit.ly/2kzY5Xj

Auf dem Markt für Cannabisgetränke dürfte XPhyto zu einem wertvollen Partner hiesige Brauereien avancieren. Dank der Kooperation mit der TU München und dem Sitz der Tochtergesellschaft in Bayern könnten beispielsweise Oettinger, Augustiner und Erdinger eine Zusammenarbeit mit XPhyto Therapeutics Corp. (WKN: A2PPTN) anstreben. Was dies für den Aktienkurs bedeuten könnte, lesen Sie hier: https://bit.ly/2Zsmhy7



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