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3 positive Nachrichten für die Evotec-Aktie und 1 Wermutstropfen

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
12.10.2019, 07:42  |  547   |   |   

Evotec (WKN: 566480) konnte in dieser Woche gleich drei gute Nachrichten vermelden (10.10.2019). Zudem verkündete das Unternehmen zum Halbjahr 2019 nicht nur sehr gute Ergebnisse, sondern auch eine Anhebung seiner Prognose. Darüber hinaus hat das Management Aktien gekauft. Dies sind alles gute Voraussetzungen für weiter steigende Kurse.

Erfahre, welche operativen Fortschritte Evotec in dieser Woche machen konnte und wodurch die Aktie dennoch gehemmt wird.

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Ich erwarte, dass der Evotec fällt...

Verantwortlich für diese Werbung ist die Deutsche Bank AG. Die Wertpapierprospekte und Basisinformationsblätter zu diesen Produkten erhalten Sie über www.xmarkets.db.com. Disclaimer

1) Lizenzvertrag mit Biocon Biologics

Biocon Biologics gehört zur indischen Biocon Ltd., einem Biopharmaunternehmen, welches Biosimilars entwickelt. Diese sind Nachahmerprodukte von biologisch hergestellten Pharmaka und meist deutlich kostengünstiger als die Originalpräparate. Weil in den kommenden Jahren viele Biologika ihren Patentschutz verlieren, wird von den Biosimilars ein sehr starkes Wachstum erwartet.

Für ein Biosimilar-Programm, welches sich noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium befindet, hat Just – Evotec Biologics (eine Tochter des Evotec-Konzerns) nun mit Biocon Biologics eine Lizenzvereinbarung geschlossen. Biocon wird nun die weitere Entwicklung, Produktion und Vermarktung des Biosimilars übernehmen. Das Therapeutikum soll möglichst eine große medizinische Nachfrage abdecken.

Evotec hat dafür eine Lizenzgebühr erhalten und wird zudem von weiteren Meilensteinzahlungen profitieren. Zudem hofft das Hamburger Unternehmen auf einen weiteren Ausbau der Zusammenarbeit.

2) Kooperation mit Celmatix

Celmatix wurde 2009 gegründet, sitzt in New York (USA) und ist auf die Entwicklung von Präzisionsmedizin für die Frauengesundheit spezialisiert. 2018 hat das Unternehmen eine Sparte zur Entwicklung von Biopharmaka auf Basis der Humangenetik und künstlicher Intelligenz gegründet.

Evotec und Celmatix schließen nun eine Zusammenarbeit, um gemeinsam präklinische Programme für weitere Erkrankungen aus dem Bereich der Frauengesundheit, wie Polyzystisches Ovarialsyndrom, Endometriose und Unfruchtbarkeit, zu entwickeln. Für viele dieser Erkrankungen gibt es bisher noch keine ausreichend wirksamen Mittel.

Besonders Celmatix sieht auf diesem Gebiet sehr großes Potential. Allein bis 2020 wird es einen Wert von 32 Mrd. US-Dollar erreichen. Evotec würde bei einem entsprechenden Forschungserfolg auch davon profitieren. Allein die Tatsache, dass weltweit etwa 30 % aller Frauen einmal von einer der oben aufgeführten Krankheiten betroffen sind, zeigt das Potential der zu entwickelnden Mittel.

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The Motley Fool GmbH – Disclaimer für Anlageempfehlungen

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Diese Seiten wurden zuletzt am 18. Apr 2017 aktualisiert.

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