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Neue, auf dem 28. EADV-Kongress vorgestellte Studie zeigt, dass der tägliche Konsum von Süßigkeiten, Kuchen und ungesundem Essen mit Akne in Verbindung steht

Nachrichtenquelle: PR Newswire (dt.)
12.10.2019, 13:37  |  474   |   |   

MADRID, 12. Oktober 2019 /PRNewswire/ -- Schlechte Ernährungsgewohnheiten, erhöhter Stress und agressive Hautpflegeroutinen gehören zu den maßgeblichsten Faktoren, die mit Akne in Verbindung stehen – dies ergab eine neue Studie.

Die heute auf dem 28. EADV-Kongress in Madrid vorgestellte Studie hat die Exposition gegenüber unterschiedlichen verschlechternden Faktoren auf Akne bei mehr als 6.700 Teilnehmern in sechs Ländern in Nordamerika, Südamerika und Europa untersucht. Es ist die erste Forschung dieser Art, die sowohl externe als auch interne Faktoren untersucht hat, die sich auf Akne auswirken können.

Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass deutlich mehr Personen mit Akne (48,2 %) täglich Milchprodukte konsumieren als Personen ohne Akne (38,8 %). Die Differenz war auch bei kohlensäurehaltigen Säften oder Sirups (35,6 % gegenüber 31 %), Gebäck und Schokolade (37 % gegenüber 27,8 %) und Süßwaren (29,7 % gegenüber 19,1 %) statistisch bedeutend. Überraschenderweise konsumieren 11 % von Akne-Betroffenen Milchproteine, gegenüber 7 % ohne Akne, und 11,9 % der Akne-Betroffenen konsumieren Anabolika, gegenüber 3,2 % ohne Akne.

Zu den Ergebnissen sagte Forschungsleiterin Professor Brigitte Dréno, die die Untersuchung im Auftrag von Vichy Laboratories durchführte: „Akne ist einer der häufigsten Gründe, warum Menschen mit Hautproblemen einen Dermatologen aufsuchen. Die Schwere und die Reaktion auf die Behandlung könnten durch interne und externe Faktoren beeinflusst werden, die wir Exposomen nennen. Mit dieser Studie können nun erstmals die wichtigsten Exposomen-Faktoren für Akne durch eine Patientenbefragung in Erfahrung gebracht werden, bevor eine Behandlung verschrieben wird."

Exposition gegenüber Umweltgiften oder Stress wurden auch häufiger bei Teilnehmern mit Akne beobachtet als bei Kontrollteilnehmern. Die Untersuchung ergab auch, dass agressive Hautpflegepraktiken häufiger bei Akne-Betroffenen anzutreffen sind.

Akne betrifft schätzungsweise jeden zehnten Menschen weltweit und ist damit die achthäufigste Krankheit der Welt. Es wurde vor kurzem berichtet, dass Akne außerdem auch bis zu 40 % aller erwachsenen Frauen betrifft.

Aufgrund ihrer Sichtbarkeit hat Akne erhebliche psychologische Auswirkungen auf die Lebensqualität und das Selbstbewusstsein von Patienten. Mit Blick in die Zukunft fügt Professor Dréno hinzu: „Die Auswirkungen von Exposomen zu verstehen, zu identifizieren und zu reduzieren ist wichtig für ein angemessenes Krankheitsmanagement, da sie sich auf den Verlauf und die Schwere von Akne sowie auf die Wirksamkeit von Behandlungen auswirken können."

 

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