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Was bringt langfristig mehr Vermögen? 700 € bei 9 % pro Jahr oder 900 € bei 7 % p. a.?

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
13.10.2019, 08:30  |  1369   |   |   

Es gibt drei Dinge, auf die wir beim Investieren einen mehr oder minder großen Einfluss haben. Einerseits ist das die Sparsumme, die wir monatlich für unsere Investitionen und Altersvorsorge beiseite legen können, wobei dieser Betrag natürlich durch unser Gehalt limitiert ist. Andererseits hingegen die Rendite, die jedoch durch unser Können und auch ein Quäntchen Glück bei der Aktienauswahl bestimmt wird.

Zu guter Letzt ist es zudem die Zeit, die wir unseren Investitionen geben. Auch wenn wir die Zeit natürlich nicht kontrollieren können, führt ein Mehr an Zeit häufig zu starken Ergebnissen, da unser Vermögen langfristig durch den Zinseszinseffekt weiter stark wächst.

Wie stark dieser Zinseszinseffekt und auch die Rendite im langjährigen Vergleich sich auswirken, zeigen gängige Rechenbeispiele. Lass uns daher im Folgenden erneut ein weiteres durchspielen mit einer prinzipiell interessanten Ausgangslage.

Die Beispiele im Überblick

Im Folgenden gehen wir nun nämlich davon aus, dass zwei Wege des Vermögensaufbaus unterschiedlich bestritten werden. In einer ersten Variante schafft es jemand, jeden Monat 700 Euro anzulegen und erhält hierbei eine durchschnittliche Rendite von 9 % pro Jahr. Ein Zweiter hingegen schafft es, 900 Euro pro Monat zu investieren, erhält jedoch lediglich eine durchschnittliche Rendite von 7 % pro Jahr.

Grundsätzlich daher zwei spannende Ausgangslagen, die nur leicht voneinander abweichen. Könnte man zumindest denken. Denn das Delta, das diese beiden Investoren haben, beträgt jeweils 22,2 %. Sprich, der erste Investor legt jeden Monat 22,2 % weniger Geld an, erhält dafür jedoch eine um 22,2 % höhere Rendite und beim zweiten ist es umgekehrt.

Wer nun jedoch denkt, dass sich das langfristig irgendwie ausgleicht, ist allerdings schief gewickelt. Denn insbesondere langfristig wird unter diesen Prämissen sehr wohl deutlich, dass eine höhere Rendite mehr Geld schlägt. Und zwar gewaltig. Lass uns daher nun ein wenig in die Zukunft vorspulen und sehen, wie sich der Vermögensaufbau mustergültig innerhalb dieser zwei Beispiele entwickeln würde.

Der Blick nach 30 Jahren

Wie wir mit Blick auf diese zwei Vermögen nämlich feststellen können, gehen die Vermögensentwicklungen hierbei grundsätzlich dennoch relativ weit auseinander, obwohl beide Wege sehr nah beieinander sind. Renditen und Sparpläne liegen eher marginal auseinander, im langjährigen Vergleich werden dennoch bedeutend unterschiedliche Ergebnisse erzielt.

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