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SAP Chance von 103,9 Prozent p.a.

15.10.2019, 09:00  |  805   |   |   

Im Vorfeld der am Freitag vor Handelsbeginn vorgelegten Ergebnisse des dritten Quartals sah das Chartbild der SAP-Aktie äußerst vielversprechend aus … aber für die Bären. Doch diese Quartalsergebnisse konnten die Anleger absolut überzeugen. Die Aktie machte einen gewaltigen Satz nach oben, eröffnete über acht Prozent höher und stieg bis zum Handelsende noch weiter. Und damit dürfte SAP eine gute Basis vorweisen, auch im Fall eines schwachen Gesamtmarkts den Kopf über Wasser zu behalten.

Dass Umsatz und Gewinn klar über den Resultaten des Vorjahresquartals lagen und zugleich die Prognosen der Analysten übertrafen, war schon einmal tadellos, denn solche Ergebnisse dürften derzeit nicht allzu viele der großen Unternehmen vorweisen können. Aber besonders beeindruckend war, dass die Gewinnmarge zulegen konnte, sprich SAP ist auch in einem so schwierigen und von Unsicherheiten geprägten Umfeld wie diesem imstande, sehr gute Preise durchzusetzen. Und so wandelte sich das Kursbild binnen nur eines Tages vom Saulus zum Paulus:

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Ich erwarte, dass der SAP steigt...
Ich erwarte, dass der SAP fällt...

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Massiv bullisches Signal mit Unterstützung der Markttechnik

Während der Kurs unmittelbar vor der Bilanz noch kurz davor stand, ein absteigendes Dreieck nach unten zu verlassen, sprengte die als Reaktion auf die Zahlen entstandene, große Aufwärts-Kurslücke nicht nur diesen abwärts gerichteten Trend, sondern führte unmittelbar zu einer Handelseröffnung oberhalb der wichtigen 200-Tage-Linie, im Chart dick blau markiert. Flankiert wurde dieser bullische Kurssprung durch ein markantes Kaufsignal im Trendfolge-Indikator MACD, der im unteren Bereich des Chartbilds eingeblendet ist.

Dieses stark bullische Signal in Kombination mit den starken, diese Kursgewinne unterfütternden Quartalsergebnissen ist eine Gemengelage, die dazu beitragen kann, dass SAP-Aktie die dadurch verteidigte Unterstützungszone 102,14/104,88 Euro auch dann verteidigen könnte, wenn der Aktienmarkt insgesamt kräftiger nachgeben würde. Denn erfahrungsgemäß halten Anleger Aktien von Unternehmen, die sich in einem schwachen Trend erfolgreich gegen den Strom stemmen, gerne die Treue.

Fazit

Mit einem Stay High-Optionsschein auf SAP (WKN SR02Q6) können risikofreudige Anleger eine maximale Rendite von 16,28 Prozent oder 103,9 Prozent p.a. erzielen, wenn sich die Aktie bis einschließlich 20.12.2019 durchgehend über der Knockout-Schwelle von 100,00 Euro bewegt. Der Abstand zum KO-Level (100,00 Euro) beträgt auf Basis des Schlusskurses des Montags 12,55 Prozent. Sollte die Aktie jedoch wieder in den durch den Kurssprung des Freitags überbotenen Abwärtstrend bei derzeit 107,10 Euro hinein rutschen, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige Ausstieg aus dieser spekulativen Position erwogen werden.

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