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Pressemeldung: DJE: Monatskommentar September 2019 - Konzertierte Geldpolitik
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Pressemeldung DJE: Monatskommentar September 2019 - Konzertierte Geldpolitik

Nachrichtenquelle: Asset Standard
16.10.2019, 16:00  |  346   |   |   

Die Notenbanken der USA und Chinas sowie die Europäische Zentralbank lockerten ihre Geldpolitik im September.

Die Notenbanken der USA und Chinas sowie die Europäische Zentralbank lockerten ihre Geldpolitik im September. Sie setzten mit der Senkung der Leitzinsen bzw. des Mindesreservesatzes und einem neuen Anleihekaufprogramm auf unterschiedliche Maßnahmen, und die internationalen Aktienmärkte legten daraufhin zu.

Aufwärts, das war die vorherrschende Richtung, die die Kurse an den internationalen Aktienmärkten im September einschlugen. Der deutsche Aktienindex DAX gewann um 4,09% hinzu und schnitt damit besser ab als der breite europäische Aktienindex Stoxx Europe 600, der um 3,60% zulegen konnte. In den USA kam der S&P-500-Index um 2,51% voran, und auch der Hongkonger Hang-Seng-Index stieg um 2,25%. Der weltweite Aktienindex MSCI World konnte im September ein Plus von 2,74% verbuchen – alle Index-Angaben auf Euro-Basis.

Die Geldpolitik hatte einen wesentlichen Anteil an der Erholung der Aktienmärkte. Die Europäische Zentralbank nahm ihr fürs erste unbefristetes Anleihenkaufprogramm in Höhe von 20 Mrd. Euro monatlich wieder auf und senkte ihren Einlagenzinssatz von -0,4% auf -0,5%. Die US-Notenbank wiederum senkte ihren Leitzins nach Ende Juli erneut um 25 Basispunkte auf die Spanne von 1,75% bis 2,0%, und in China reduzierte die Notenbank bereits zum dritten Mal ihren Mindestreservesatz für Banken. Während die EZB damit weiterhin im Finanzkrisenmodus agiert und versucht, die niedrige Inflation in Richtung ihrer Zielmarke von 2,0% zu bewegen, zielen die Maßnahmen der Notenbanken der USA und Chinas darauf ab, vor dem Hintergrund des Handelskonflikts dem Markt mehr Liquidität zur Verfügung zu stellen und die Konjunktur zu stützen.

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China entspannte sich leicht im September, was an den Märkten ebenfalls sehr positiv aufgenommen wurde. Die USA setzten zwar ihre Zölle von 15% auf zusätzliche chinesische Importe in Kraft, aber die Gespräche wurden wieder aufgenommen und von beiden Seiten als „konstruktiv“ bezeichnet. Weitere bereits angekündigte Maßnahmen wurden vorerst ausgesetzt, und sowohl die USA als auch China sprachen von einem möglichen vorläufigen Abschluss.

Die Stimmung an den Märkten besserte sich auch durch die unerwartet schnelle Bildung einer neuen Regierungskoalition in Italien unter Ministerpräsident Conte und Beteiligung der Fünf-Sterne-Bewegung und der Sozialdemokraten sowie durch die Verabschiedung eines Gesetzes in Großbritannien, das der Regierung einen ungeregelten Brexit verbietet. In den USA verbesserten sich die Daten des Immobilienmarkts sowie des Arbeitsmarkts, und die Inflation stieg und näherte sich der Zielmarke der US-Notenbank von 2,0%.

Die Mehrzahl der Konjunkturindikatoren enttäuschte jedoch: In den USA ging der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe auf 49,1 Punkte zurück, was auf eine schrumpfende Wirtschaft hindeutet, und auch das Verbrauchervertrauen fiel deutlich. In Deutschland erreichte der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe mit 41,4 ein Zehn-Jahres-Tief, sein Pendant aus dem Euroraum ging auf 45,6 Punkte zurück. Ebenfalls rückläufig waren die Auftragseingänge sowie die Industrieproduktion. Nur die deutschen Exporte stiegen leicht.




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