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K+S IM FOKUS Düngerflaute zur Unzeit lässt Anleger einmal mehr zweifeln

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
16.10.2019, 09:32  |  931   |   |   

KASSEL (dpa-AFX) - Beim Dünger- und Salzkonzerns K+S läuft es alles andere als rund. Zwar hat das Unternehmen seine produktionstechnischen Probleme aus dem vorherigen Jahr weitgehend in den Griff bekommen - doch schwächelt ausgerechnet jetzt die Nachfrage. Für K+S kommt die Flaute zur Unzeit. Aktionäre, für die dicke Erträge schon lange ein Wunschtraum sind, müssen sich weiter gedulden. Der Kurs kennt seit einiger Zeit nur eine Richtung: nach unten. Was bei dem Unternehmen los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht.

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Endlich läuft es wieder rund - so dürften die Investoren nach dem ersten Halbjahr gedacht haben. Höhere Düngerpreise und ein gestiegener Absatz lieferten den Kasselern zunächst Rückenwind. Doch wie so oft in den vergangenen Jahren ließ die Ernüchterung nicht lange auf sich warten. Schon im September kündigte das im Index der mittelgroßen Werte MDax gelistete Unternehmen an, wegen einer sich abschwächenden Nachfrage die Kaliproduktion zu senken. Um bis zu 80 Millionen Euro könnte der Schritt das operative Ergebnis (Ebitda) schmälern, hieß es. Damit wäre selbst das untere Ende der Jahresprognose 2019 von Konzernchef Burkhard Lohr in Gefahr. Der peilte im August noch einen im Vergleich zu 2018 deutlichen Ebitda-Sprung auf 730 bis 830 Millionen Euro an.

Die Schwierigkeiten bei K+S setzen sich damit fort. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Kasseler mit massiven Problemen zu kämpfen, die jedoch nicht einer mangelnden Nachfrage geschuldet waren: So fehlten im hessisch-thüringischen Kalirevier 2018 Fachkräfte und Maschinen - Engstellen, bei denen K+S gegensteuerte. Zudem musste die Produktion entlang der Werra wegen Niedrigwassers immer wieder gestoppt werden, da nicht ausreichend Produktionsabwässer eingeleitet werden konnten. Hier sah es in diesem Jahr bislang deutlich besser aus.

K+S hat mittlerweile mehr Spielraum: Dank eines Zwischenspeichers für Salzabwässer in 700 Metern Tiefe in einem ehemaligen Abbaubereich ist der Kasseler Kali- und Salzproduzent mittlerweile besser gegen Produktionsausfälle durch Trockenheit gerüstet. Eines der größten Probleme der vergangenen Jahre ist damit zumindest abgefedert.

Und auch im neuen Werk in Kanada lief es in den vergangenen Monaten endlich besser, nachdem Anlaufschwierigkeiten der Milliardeninvestition K+S zuvor größere Probleme bereitet hatten. So verklumpte der Dünger beim Transport nach Übersee teilweise und musste dann für viel Geld wieder zermahlen oder mit Rabatt verkauft werden. Hier wurde zuletzt weitere Technik nachgerüstet, um die Produktqualität zu verbessern.

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