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Der DAX macht Tradern das Leben schwer

Gastautor: Sven Weisenhaus
16.10.2019, 11:30  |  763   |   |   

Den aktuellen Kursbewegungen bzw. den daraus resultierenden Signalen sollte man derzeit keine allzu große Relevanz beimessen. Denn aufgrund der relativ engen Handelsspannen wechseln sich bullishe und bearishe Signale sehr schnell ab, ohne dass diese einen neuen nachhaltigen Trend auslösen.

Bearishe und bullishe Signale wechseln sich schnell ab

Vor einer Woche war die kurzfristige Lage im DAX zum Beispiel noch eher als bearish einzuschätzen, weil der deutsche Leitindex binnen nur zwei schwachen Handelstagen die Gewinne eines ganzen Monats ausradiert hatte. Doch schon am vergangenen Freitag stand der Index wieder auf demselben Niveau wie vor dem Kursrutsch und lässt damit nun eine Fortsetzung des Aufwärtstrends erwarten, was natürlich wiederum bullish ist. Zumal der DAX gestern auch noch das vermeintliche Dreifachtop vom September klar überwinden konnte.

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DAX - Target-Trend-Analyse

Allerdings ist dieser Ausbruch noch nicht nachhaltig. Denn bereits an der Rechteckgrenze bei 12.590 Punkten stieß der Index – aus Sicht der Target-Trend-Methode idealtypisch – auf Widerstand, der aktuell auch noch durch eine Konsolidierungslinie (rot gestrichelt) verstärkt wird.

DAX steckt in der erwarteten Seitwärtskonsolidierung

Und weil der DAX schon Anfang und Ende Juli an der Rechteckgrenze scheiterte, steckt der Index derzeit noch in einer Seitwärtskonsolidierung. Diese spielt sich im Wesentlichen zwischen der Rechteckgrenze bei 11.880 Punkten und dem ehemaligen Allzeithoch bei 12.390,75 Zählern ab (siehe gelber Bereich im obigen Chart). Die Range gilt, abgesehen von einigen Ausreißern, schon seit mehr als 5 Monaten.

Da ich diese Seitwärtskonsolidierung mit Blick auf das saisonale Muster in US-Vorwahljahren schon frühzeitig prognostiziert hatte (siehe zum Beispiel Börse-Intern vom 24. April), läuft eigentlich alles nach Plan. Doch problemlos traden ließen sich die Kursbewegungen der vergangenen Wochen und Monate dadurch nicht. Denn es ist erst seit kurzem klar erkennbar, dass der Index tatsächlich bereits seit Anfang Mai seitwärts tendiert.

Seitwärtsbewegungen sind schwer zu traden

Schließlich setzte sich der Ende 2018 begonnene Aufwärtstrend noch bis Anfang Juli fort. Und auch mit dem Korrekturtief von Mitte August war von einer Seitwärtsbewegung noch nicht viel zu sehen. Erst mit dem jüngsten Auf und Ab (bzw. Ab und Auf) kristallisierte sich die Relevanz der Range zwischen der Rechteckgrenze bei 11.880 Punkten und dem ehemaligen Allzeithoch bei 12.390,75 Zählern klar heraus.

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