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dpa-AFX-Überblick UNTERNEHMEN vom 17.10.2019 - 15.15 Uhr

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
17.10.2019, 15:20  |  104   |   |   

ROUNDUP 2: Nestle will Milliarden ausschütten - Wassergeschäft wird umgebaut

VEVEY - Der Umbau des Lebensmittelkonzerns Nestle soll auch den Aktionären zugute kommen. Von 2020 bis 2022 sollen bis zu 20 Milliarden Schweizer Franken (knapp 18,2 Mrd Euro) an die Anteilseigner ausgeschüttet werden, und zwar hauptsächlich über Aktienrückkäufe. Auch Sonderdividenden werde es möglicherweise geben, wie Nestle am Donnerstag zur Vorlage seiner Neunmonatszahlen mitteilte. Die Aktie rutschte dennoch um zuletzt mehr als ein Prozent ab. Allerdings hatte der Kurs seit Jahresbeginn auch gut ein Drittel zugelegt. Zudem sei das neue Aktienrückkaufprogramm in weiten Teilen erwartet worden, erklärte Analyst Richard Taylor von der Bank Morgan Stanley.

ROUNDUP: IBM enttäuscht Anleger - Gewinneinbruch und Umsatzrückgang

ARMONK - Der Computer-Dino IBM hat angesichts des anhaltend schwachen IT-Kerngeschäfts erneut Geschäftseinbußen verkraften müssen. Im dritten Quartal sank der Umsatz im Jahresvergleich um vier Prozent auf 18,0 Milliarden Dollar (16,3 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch nach US-Börsenschluss in Armonk mitteilte. Der Nettogewinn aus dem fortgeführten Geschäft brach um 38 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar ein.

Autozulieferer Norma muss Prognose erneut kappen

MAINTAL (dpa-AFX) - Der Zulieferer Norma Group gerät immer stärker in den Sog schwacher Geschäfte in der Autoindustrie. Erneut muss das Unternehmen seine Prognosen für das laufende Jahr zusammenstreichen. Nun wird mit einem klaren Umsatzrückgang gerechnet, wie der SDax-Konzern am Donnerstag in Maintal mitteilte. Der Erlös wird dieses Jahr ohne Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe um 2 bis 4 Prozent sinken. Vorher hatte der Spezialist für Verbindungssysteme noch einen Umsatz auf Vorjahresniveau in Aussicht gestellt.

Norma kommt im dritten Quartal weiter unter Druck - Organischer Umsatzrückgang

MAINTAL (dpa-AFX) - Der Autozulieferer und Verbindungsspezialist Norma Group hat im dritten Quartal unter schlechten Geschäften mit der Autoindustrie gelitten. Der Umsatz legte zwar im Jahresvergleich um 2,2 Prozent auf 274 Millionen Euro zu, wie das SDax-Unternehmen am Donnerstag in Maintal aus Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Allerdings war das vor allem Wechselkurseffekten zu verdanken, ohne diese sowie Zu- und Verkäufe wäre der Erlös um 0,1 Prozent geschrumpft. Das Unternehmen senkte daraufhin auch erneut seine Jahresprognose. Besonders gelitten habe der Konzern unter dem Einbruch des Geschäfts in den USA, wo unter anderem Streiks wichtiger Kunden aus der Pkw- und Lkw-Bereich belasteten. Vom Umsatz blieb vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen nur 14,1 Prozent als Gewinn übrig. Die Ebita-Marge hatte vor einem Jahr noch 16 Prozent betragen./men/fba

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