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Tech-Market Report Wirecard (WDI) wieder leichter, Netflix (NFLX) gesucht

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Nachrichtenquelle: Shareribs
17.10.2019, 17:32  |  82   |   
Frankfurt / New York 17.10.2019 - Technologiewerte zeigen sich im deutschen Handel überwiegend fest. Der TecDAX schafft ein leichtes Plus. an der Wall Street klettert die NASDAQ weiter, unter anderem gestützt von Netflix und Alphabet

Der DAX notiert zwei Stunden vor Handelsschluss 0,3 Prozent fester bei 12.704 Punkten. Hier geht es für BMW, Lufthansa und Daimler nach oben. Auf der anderen Seite stehen Wirecard, Siemens und Covestro. Der MDAX verbessert sich um 0,9 Prozent auf 26.174 Zähler, während der TecDAX 0,4 Prozent auf 2.812 Punkte hinzugewinnt.

Der Handelstag verlief bislang durchwachsen. Die Brexit-Gespräche verliefen erfolgreich, ein Abkommen sei getroffen worden. Allerdings mehren sich die Stimmen derjenigen, die eine Unterzeichnung des Vertrages ablehnen, so dass die Unsicherheit weiter Bestand hat. In den USA wurde mitgeteilt, dass der Baubeginn neuer Häuser im September bei 1,256 Mio. lag, erwartet wurde ein Niveau von annualisierten 1,32 Mio. Die Zahl der Baugenehmigungen sink im September um 2,7 Prozent auf 1,387 Mio. Weiterhin ist der wichtige Philly Fed Index im Oktober auf 5,6 Punkte abgerutscht, nach 12,0 Punkten im Vormonat.

Der Dow Jones Index steigt um 0,3 Prozent auf 27.007 Punkte, die NASDAQ gewinnt 0,4 Prozent auf 7.977 Zähler hinzu.

Im deutschen Handel verlieren die Papiere von Wirecard 1,8 Prozent. Die Sorgen über die Bilanz der des Unternehmens bestehen weiter. Allerdings haben sich die Papiere stabilisiert. Die Analysten der HSBC haben die jüngsten Berichte der Financial Times zum Anlass genutzt, das Kursziel für die Aktie zu senken. Analyst Antonin Baudry teilte mit, dass das Kursziel von 225 auf 190 Euro reduziert wurde. Die Kaufempfehlung bleibt aber bestehen. Baudry bestätigte seine Einschätzung hinsichtlich der Fundamentaldaten, die Schwankungsanfälligkeit müsse aber berücksichtigt werden.

Cancom verliert 1,6 Prozent auf 49,54 Euro, für Infineon geht es um 0,8 Prozent auf 16,54 Euro nach unten.

Dem gegenüber stehen die Papiere von New Work, die sich um 3,2 Prozent auf 277,50 Euro verbessern. SLM Solutions steigen um 2,1 Prozent auf 14,38 USD, ProSiebenSat.1 legen um 1,2 Prozent auf 12,95 Euro zu.

An der Wall Street zeigt sich der Sektor weiter fest. Netflix ziehen um 4,2 Prozent auf 298,27 USD an, nachdem robuste Ergebnisse vorgelegt wurden und das Unternehmen den kommenden Wettbewerb im Streamingbereich mit Gelassenheit kommentierte.

Für Facebook geht es um 0,2 Prozent auf 189,97 USD nach oben, Alphabet stiegen um 1,1 Prozent auf 1.257,32 USD, für Apple geht es um 0,5 Prozent auf 235,59 USD nach oben. Microsoft klettern um 0,2 Prozent auf 140,70 USD.

Papiere von Tesla verbessern sich um 0,6 Prozent auf 261,19 USD. Verschiedene Medien berichteten, dass der Autobauer die Genehmigung für den Bau von Autos in seiner Anlage in Shanghai erhalten hat.



Die Entwicklung von Smartphones hat gut ein Jahrzehnt nach dem ersten iPhone einen Punkt erreicht, an dem sich die Entwickler zunehmend schwertun, neue Designs und Eigenschaften anzubieten. Umso mehr fällt der Fokus auf die Peripherie - Geräte die im Zusammenwirken mit Smartphones überhaupt erst machbar geworden sind.

Dies ermöglicht eine Befähigung der Nutzer, die zuvor nicht möglich war. HeraMED Ltd. (WKN: A2PQND) hat mit HeraBEAT ein tragbares Doppler-Ultraschallgerät entwickelt, das werdenden Müttern das Monitoring des Fötus jederzeit erlaubt und Unsicherheitsfaktoren, die beim Arztbesuch entstehen, ausblenden. Um die angehenden Eltern nicht allein zu lassen, werden die gesammelten Daten nicht nur „unkommentiert“ dargestellt, sondern über eine App in der Cloud mit einem autorisierten Gesundheitsdienstleister geteilt. Vor dem Hintergrund von bis zu 14 klinischen Sitzungen, die bei einer Schwangerschaft in den USA durchschnittlich durchgeführt werden, dürfte dies eine bedeutende Entlastung darstellen.

Die Technologie ist ein großer Fortschritt im Bereich der FemTech – Technologien, die sich direkt an Frauen richten. Der Markt soll im Jahr 2025 ein Volumen von 50 Mrd. USD erreichen. HeraMED hat hier bereits wesentliche Schritte vorgenommen und Vertriebsgenehmigungen in wichtigen Märkten erreicht. In Australien kooperiert HeraMED mit der Dale Group International, in Israel mit dem Vertriebspartner Teva. In Brasilien hat HeraMED eine Kooperation mit Hapvida vereinbart, welche sowohl Gesundheitsdienstleister als auch Krankenversicherer ist. Hapvida verfügt über ein Netzwerk von 100 Krankenhäusern und 1.000 Kliniken und betreut jährlich 6,5 Mio. Patienten. In den USA wurde bereits eine FDA-Zulassung beantragt, eine Genehmigung könnte noch im vierten Quartal 2019 erfolgen.

Im Raum Deutschland, Österreich und Schweiz hat HeraMED mit der Duttenhofer Group einen führenden Vertriebspartner für den Bereich Digital Imaging gewonnen. Eine erste Order ging hier bereits ein und bald könnte HeraBEAT beim Otto-Versand oder MediaMarkt zu haben sein.


Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=EURBnVMb6Gg

Aktionär von HeraMED ist unter anderem die renommierte Mayo Clinic, eine Institution mit Sitz in Minnesota, die mehr als 4.500 Ärzte und Wissenschaftler, sowie weitere 54.000 Angestellte in 19 Krankenhäusern und fünf Bundesstaaten beschäftigt.

HeraMED hat kürzlich eine neue Investorenpräsentation vorgestellt. Darin geht das Unternehmen unter anderem auf das Marktpotential ein, welches für die Nutzung der HeraCARE-Produkte in Frage kommt. Allein im 2020 wird hier mit dem Start in einigen EU-Staaten und US-Bundesstaaten mit einem addressierbaren Markt von 2 Mio. Geburten/Jahr gerechnet. Im Jahr 2021 soll das Wachstum in der EU und USA ausgeweitet werden und 6 bis 7 Mio. Schwangere erreichen. Man will sich dort auf mittlere und große Gesundheitsanbieter, sowie mittlere Versicherungsgesellschaften erreichen. Die gesamte Präsentation finden Sie hier: https://bit.ly/2qgytkM

Für HeraMED ist HeraBEAT aber nur der Anfang. Im Stile bekannter Abonnement-Dienste wie Netflix oder Spotify will das Unternehmen mit HeraCARE einen Schwangerschaftsmanagementdienst etablieren. Dieses SaaS-basierte System wird zusammen mit der Mayo Clinic entwickelt und ist für den Heim- aber auch den Profibereich bestimmt. Hier können werdende Mütter technische Dienstleistungen in Anspruch nehmen, haben aber auch rund um die Uhr Zugang zu einer Hebamme. Test mit Schwangeren mit geringem Komplikationsrisiko wurden bereits erfolgreich durchgeführt.

Der Chairman von HeraMED Ltd. ist Dr. Ron Weinberger, der zuvor bereits Nanosonics zu einem großen Unternehmen geführt hat. Der nächste Erfolg von Weinberger könnte nun HeraMED sein. Das Unternehmen arbeitet mit der Mayo Clinic an der Entwicklung von OrionAI, welche über künstliche Intelligenz die Nutzbarkeit entsprechender FemTech-Produkte nur noch steigern dürfte. Vor diesem Hintergrund ist HeraMED mit 13,6 Mio. AUD günstig bewertet. Zudem sind circa 62 Prozent der Aktien in festen Händen. Die erwartete FDA-Zulassung dürfte in den USA zu großem Interesse führen. Mehr zu HeraMed Ltd. (WKN: A2PQND) lesen Sie hier: https://bit.ly/2mLSHku

Am 24. September teilte HeraMED mit, dass die Israel Innovation Authority und die Mayo Clinic ein Programm zur Förderung von Unternehmenskooperationen gestartet. HeraMED, deren Aktionär die Mayo Clinic ist, hat die erste Genehmigungsphase für die Subventionen erfolgreich bestanden. Ziel ist es, Mittel für die gemeinsame Entwicklung von HeraCARE und OrionAI einzusammeln. Dabei werden bis zu 50 Prozent der Projektkosten für einen Zeitraum von 24 Monaten subventioniert.  Das Genehmigungsverfahren ist noch nicht beendet, eine Genehmigung der Finanzierungen wird im ersten Quartal 2020 erwartet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2kSqoQY

HeraMED teilte am 2. Oktober mit, dass man mit der brasilianischen IntMED Software Ltd. ein Kooperationsabkommen geschlossen hat. IntMED ist ein Anbieter für medizinische Software-Lösungen und Medizintechnik. Im Rahmen der Vereinbarung soll HeraMED zwei Versionen von HeraCARE in IntMEDs Software- und Technologie-Suite integrieren. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2Mj95SU


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