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Wirecard Es ist noch lange nicht vorbei!

Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
19.10.2019, 08:50  |  4394   |   |   
TecDAX | Wirecard: Es ist noch lange nicht vorbei!

Alle fragten sich diese Woche, wie wird die Wirecard AG (ISIN: DE0007472060) auf die neuen - alten - Financial Times-Vorwürfe reagieren?

Wirecard mit festem Hebel folgen [Werbung]
Ich erwarte, dass der Wirecard steigt...
Ich erwarte, dass der Wirecard fällt...

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DER Angriff von FT: Umsätze Wirecards seien manipuliert, Dubai Gesellschaft sei einigen der angeblichen Kunden unbekannt, die Umsätze dieser Geselslchaft zweifelhaft, interne Wirecard-Papiere lägen vor, die WP-Täuschung und wesentliche Umsatzerfindungen in Dubai und Irland wahrscheinlich erscheinen ließen. UND hier spricht die FT von wesentlichen Umsatzanteilen der Wirecard (gesprochen wird von 2016er Manipulationen) die reine Luft seien! Nun schlägt Wirecard kräftig zurück. Analysten positionieren sich.

Die Wirecard AG und Financial Times - am Freitag werden die Wunden gezählt und nochmal nachgeschlagen. Es ist noch lange nicht vorbei!

...auf jeden Fall ist nichts mehr wie zuvor: Der Kurs von Wirecard brach am Tag 1 des neuen FT Angriffs erst mal auf 107,00 EUR (von 140,10 EUR am Vortag) ein und erholte sich dann wieder auf 122,75 (18:47 Uhr, Frankfurter Handel). Am Tag 2 blieb nun eine richtige Erholung in Richtung "Vorveröffentlichungskursniveaus" aus. Zuviel Unsicherheit, zuviel Angst vor weiteren Enthüllungen, ob nun wahr oder nicht, hält die Anleger ab. Erholungsversuche Richtung 125,00 EUR gingen die Luft aus. Am Ende war man wieder bei 120,00 EUR. Tag 3 hielt sich leicht unter 120,00 EUR und heute, am Zag 4 ging es weiter bergab! Kurse von 115,30 als Tagestief gaben die Stimmung wieder. Selbst wenn relativ viele an der Bedeutung der unterstellten Bilanzmanipulationen zweifeln, sind der "kaputte" Chart und die - so wird es zumindest allgemein eingeschätzt - nicht dezidiert genug ausgeführte Widerrede Wirecards zu belastend. Zumindest noch.

Kann es sein, dass Milliarden EUR Börsenwert von dem Kampf einer Zeitung mit einem Unternehmen abhängen? Sollte nicht entweder jetzt Punkt für Punkt belegt werden, entweder von der FT oder von Wirecard und das gegenüber einem "neutralen" Dritten? Haben die Behörden keine Einfluß- und Prüfmöglichkeiten oder -pflichten? Die Kursentwicklung gibt derzeit eher der FT Recht - mal schauen wie es weitergeht.

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Eine neue Zeitrechnung für die Aktionäre

Am Freitag schießt die Financial Times wieder. Diesmal könnte man sagen "unfair": Gebetsmühlenhaft die "unanswered questions" zu wiederholen mit dem klaren Stand der Dinge, dass Wirecard erklärt hat; aufgrund der Komplexität der Fragestellungen etwas Zeit für die Einzelheiten zu brauchen, ist einfach nur provokant. Trägt eigentlich nichts zur Aufklärung bei, außer vielleicht Aufmerksamkeit und Auflage.

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