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Prime Standard Villeroy & Boch holt auf

Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
21.10.2019, 09:01  |  292   |   |   
Prime Standard | Villeroy & Boch holt auf

In den ersten neun Monaten des Jahres 2019 erzielte der Villeroy & Boch-Konzern (ISIN: DE0007657231) einen Umsatz in Höhe von 587,9 Mio. EUR und lag damit um 28,0 Mio. EUR unter dem Vorjahr.

Wie zum Halbjahr prognostiziert, ist es Villeroy & Boch gelungen, den Umsatz des dritten Quartals gegenüber den ersten beiden Quartalen mit 194,7 Mio. EUR nahezu auf Vorjahresniveau zu stabilisieren. Dadurch konnte der Umsatzrückstand des ersten Halbjahres nach den ersten neun Monaten von -6,3 % auf -4,5 % reduziert werden.

Der Auftragsbestand zum 30. September 2019 hat sich positiv entwickelt und ist im Vergleich zum 31. Dezember 2018 um 14,9 Mio. EUR auf 74,7 Mio. EUR gestiegen. Davon entfielen 59,5 Mio. EUR auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness und 15,2 Mio. EUR auf den Unternehmensbereich Tischkultur.{loadmodule mod_custom,Sentifi Text Widget}

EBIT auf 22,3 Mio. EUR gesunken

Aufgrund der im dritten Quartal 2019 erreichten Umsatzverbesserung konnte Villeroy & Boch mit 6,8 Mio. EUR im dritten Quartal ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf Vorjahresniveau erzielen. Damit lag das EBIT nach den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019 bei 22,3 Mio. EUR und ging hauptsächlich aufgrund der Umsatzentwicklung des ersten Halbjahres um 3,5 Mio. EUR zurück.

Entwicklung in den Unternehmensbereichen

Der Unternehmensbereich Bad und Wellness konnte im dritten Quartal 2019 - dem bislang besten Quartal des Geschäftsjahres - eine deutliche Verbesserung der Umsatzerlöse erreichen. Dazu beigetragen hat im dritten Quartal der sehr erfreuliche Anstieg von +4,5 % in der Hauptregion EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika). Deutlich zugelegt haben dort die Kernmärkte Niederlande (+49,6 %), Belgien (+14,4 %), Deutschland (+9,8 %) und Schweden (+2,4 %). Die Entwicklung in Übersee ist hauptsächlich geprägt durch Umsatzrückgänge in der bisherigen Wachstumsregion China. Die Umsatzerlöse liegen dort auch im dritten Quartal deutlich hinter dem Vorjahr zurück (-33,0 %), so dass die positive Umsatzentwicklung in der Region EMEA überkompensiert wurde. Ursache für den bisherigen Umsatzrückgang in China waren insbesondere die Einflüsse aus dem Handelskonflikt mit den USA sowie konjunkturbedingt verschobene Wohnungsbauprojekte. Seit Juli 2019 konnten jedoch deutlich ansteigende Auftragseingänge verbucht werden und der Auftragsbestand in China wurde zum Ende September 2019 auf 25,5 Mio. EUR gesteigert. Insgesamt erzielte der Unternehmensbereich Bad und Wellness in den ersten neun Monaten einen Umsatz in Höhe von 401,6 Mio. EUR (Vorjahr: 436,1 Mio. EUR).{loadmodule mod_custom,Nebenwerte - Anzeige in Artikel (Google)}

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