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HELLA IM FOKUS Licht- und Elektronikspezialist kämpft gegen Marktschwäche an

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
22.10.2019, 08:35  |  920   |   |   

LIPPSTADT (dpa-AFX) - Die maue Autokonjunktur hat mittlerweile auch den westfälischen Licht- und Elektronikspezialisten Hella erfasst. Der MDax -Konzern gibt sich dennoch kämpferisch und sieht sich für die Zukunft gut aufgestellt. Auch wenn Konzernchef Rolf Breidenbach um die zahlreichen Herausforderungen weiß, die auf das Traditionsunternehmen aus Lippstadt warten. Was momentan bei Hella los ist, wie Analysten die Perspektiven sehen und was die Aktie macht.

DAS IST LOS IM UNTERNEHMEN:

Während die Zulieferbranche schon seit geraumer Zeit unter der Schwäche der Automärkte ächzt, gehörte Hella lange zu den wenigen Konzernen, die dem Markttrend weitgehend trotzen konnten. Doch das ist vorbei. Hella-Chef Breidenbach ist sich der schwierigen Situation bewusst. Er macht keinen Hehl daraus, dass das bereits seit Juni laufende neue Geschäftsjahr zäh werden dürfte. Zumal er auf Sicht kein Licht am Ende des Tunnels erkennen kann und davon ausgeht, dass die Unsicherheiten weiter zunehmen werden. Die Marktschwäche in China, der anhaltende globale Handelskonflikt oder auch die Auswirkungen des Brexit machen Hella zu schaffen.

Bereits die zweite Hälfte des vergangenen Geschäftsjahrs offenbarte, dass sich die Rahmenbedingungen für den Scheinwerferhersteller merklich verschlechtert haben. Das Wachstum wurde stark gebremst. Im ersten Quartal bekam Hella diese negative Tendenz dann noch stärker zu spüren. Umsatz und Ergebnis waren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rückläufig.

Obwohl die Autozuliefer-Sparte, mit der die Lippstädter den Hauptteil ihres Geschäfts machen, einen Erlösrückgang von knapp vier Prozent zu verkraften hatte, verwies Breidenbach aber ausdrücklich darauf, dass sich das Geschäft besser als der Markt entwickelt habe. Er machte den Investoren Mut und betonte, dass Hella immer noch auf Kurs sei, seine gesteckten Jahresziele zu erreichen.

Der Manager setzt konsequent auf Elektromobilität sowie auf das autonome und assistierte Fahren - Bereiche, in denen das Unternehmen bereits gut aufgestellt sei und sich kontinuierlich weiterentwickle. Breidenbach geht davon aus, dass sich die Fokussierung der Lippstädter auf die genannten Zukunftsfelder Schritt für Schritt auszahlen wird.

Trotz der komplizierten Lage in China will Hella dort in Zukunft einen noch stärkeren Fußabdruck hinterlassen. Für Breidenbach ist das Land der wichtigste und dynamische Markt. Mit speziellen Produktlösungen, einem breiten Netzwerk und durch die Zusammenarbeit mit Industriepartnern soll es gelingen, sich in dem stark umkämpften Wettbewerb im Reich der Mitte zu behaupten und die Geschäfte weiter auszubauen.

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