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Pressemeldung: Union Investment: MarktTicker 42. Kalenderwoche
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Pressemeldung Union Investment: MarktTicker 42. Kalenderwoche

Nachrichtenquelle: Asset Standard
23.10.2019, 16:00  |  1140   |   |   

Zum Ende der Handelswoche kam einiges an Bewegung in den Markt. Zunächst waren die Blicke der Anleger in Richtung Großbritannien und EU gerichtet.

Was diese Woche wichtig war: Brexit-Deal und China-Daten

Brexit bleibt unsicher

Zum Ende der Handelswoche kam einiges an Bewegung in den Markt. Zunächst waren die Blicke der Anleger in Richtung Großbritannien und EU gerichtet. Beide haben sich am Donnerstag nach der Regelung der Nordirland-Frage auf einen Austrittsvertrag zum 31. Oktober geeinigt. Die Wahrscheinlichkeit eines „harten Brexit“ dürfte damit deutlich gesunken sein. Allerdings muss Premierminister Boris Johnson nun das britische Unterhaus von seinem Deal überzeugen. Ob die Vereinbarung am 19. Oktober eine parlamentarische Mehrheit finden wird ist offen. Zahlreiche Analysten rechnen mit einer Ablehnung. Perspektivisch wäre dann über den Zwischenschritt vorgezogener Neuwahlen mit einer Annahme des Verhandlungsergebnisses zu rechnen.

China-Daten teils besser als erwartet

Darüber hinaus wurden am Freitagmorgen chinesische Konjunkturdaten bekanntgegeben. Während das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal mit 6,0 Prozent im Rahmen der Erwartungen lag, stieg die Industrieproduktion im September auf 5,8 Prozent (4,4 Prozent im Vormonat) an. Rückläufig zeigte sich die Investitionstätigkeit, vor allem im privaten Bereich. Die staatliche Seite konnte dies nicht ausgleichen. Insgesamt setzt sich der Abwärtstrend der chinesischen Wirtschaft trotz über Erwartung liegender Zahlen aber fort. Daher reagierten die asiatischen Aktienmärkte am Freitagmorgen zunächst einmal schwächer auf die Veröffentlichung.

Mit Ausnahme des britischen FTSE 100, der Freitagvormittag wegen des letztlich ungewissen Brexit-Ausgangs mit einem Prozent im Minus lag, tendierten die Börsen weltweit ins Plus. Als sicher geltende Staatsanleihen waren hingegen weniger gefragt, dort gab es Kursverluste.

Aktien: Aufschwung setzt sich fort

Verhandlungen zu Brexit und Handelsstreit stützt Börsen

In der Berichtswoche legten die Aktienmärkte weiter zu. Getrieben von der Hoffnung auf Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen den USA und China im Handelskonflikt sowie bei der Brexit-Thematik kam es weltweit zu Kurszuwächsen. Die nun angelaufene Berichtssaison zum dritten Quartal stand mit den bislang veröffentlichen Ergebnissen der gestiegenen Risikofreude der Anleger nicht im Wege. Die großen Indizes legten bis Freitagmittag zwischen einem (MSCI World) und drei Prozent (Nikkei 225) zu. Der DAX 30-Index kletterte im Verlauf des Donnerstags über die Marke von 12.800 Punkten und erreichte damit ein Jahreshoch. Dem folgte eine Korrektur, dennoch verblieben auf Wochensicht 1,2 Prozent an Kurszuwachs.

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