DAX+0,46 % EUR/USD-0,59 % Gold+0,44 % Öl (Brent)+0,96 %
Pressemeldung: Union Investment: MarktTicker 43. Kalenderwoche
Foto: www.assetstandard.de

Pressemeldung Union Investment: MarktTicker 43. Kalenderwoche

Nachrichtenquelle: Asset Standard
28.10.2019, 10:00  |  581   |   |   

Wie die jüngsten Daten zeigen, bleibt die wirtschaftliche Lage im Euroraum angeschlagen.

Was diese Woche wichtig war: PMIs im Euroraum, Draghis EZB-Abschied

Europäische Einkaufsmanagerindizes verhalten

Die wirtschaftliche Lage im Euroraum bleibt angeschlagen, wie die jüngsten Daten zeigen: Die am Donnerstag veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes (PMIs) für den Euroraum lagen - sowohl das Verarbeitende Gewerbe als auch die Dienstleistungen betreffend – leicht unter den Erwartungen. Mit 50,2 Punkten befand sich der Gesamtindex aber noch leicht über der Expansionsschwelle von 50 Zählern. Nach wie vor schwach tendierte das Verarbeitende Gewerbe (45,7 Punkte). Auf Länderebene stand einem anhaltend niedrigen Niveau in Deutschland eine leichte Verbesserung in Frankreich entgegen. Auch der deutsche Ifo-Geschäftsklimaindex verharrte im Oktober im Rahmen der Erwartungen bei 94,6 Punkten. Schwächer tendierte der am Freitag veröffentlichte deutsche Konsumklimaindex (GfK), der mit 9,6 Punkten unter der durchschnittlichen Schätzung (9,8 Punkte) der Marktteilnehmer lag.

Mit Blick auf die US-Daten stand der Auftragseingang für langlebige Wirtschaftsgüter auf der Agenda. Im September gab es einen Rückgang von minus 1,1 Prozent, der ebenfalls unter den Erwartungen (lt. Bloomberg minus 0,7 Prozent) lag.

EZB bleibt bei ihrer geldpolitischen Ausrichtung

Am Donnerstag tagte die Europäische Zentralbank (EZB). Die geldpolitische Ausrichtung blieb wie erwartet unverändert. Präsident Mario Draghi sah sich in seinem letzten Auftritt in der Pressekonferenz im Hinblick die bislang als für notwendig erachteten geldpolitischen Maßnahmen bestätigt. Zudem skizzierte Draghi seine Visionen hinsichtlich einer vertieften Integration der EWU. Damit einhergehend folgte ein Aufruf an die Politk zu wachstumsfreundlichen Strukturreformen und einer expansiveren Fiskalpolitik. Neue Details zur Aufschlüsselung des Anleiheankaufprogramms gab es nicht. Die EZB wird sich hierbei eine größtmögliche Flexibilität bewahren. Wir gehen davon aus, dass ab 1. November verstärkt Unternehmensanleihen von der EZB erworben werden.

Mit dem nun stattfindenden Wechsel an der Spitze sollte Kontinuität in der Geldpolitik der EZB zu erwarten sein. Nachfolgerin Christine Lagarde dürfte ihre geldpolitischen Entscheidungen in einem breiten Dialog vorbereiten, die Überlegungen der EZB sollten transparenter werden. Die ehemalige Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist politisch bestens vernetzt und wird ihre Kontakte nutzen, um die Mitgliedsstaaten an ihre Verantwortung für Wachstum in der Eurozone zu erinnern. Lagardes grundsätzliche Haltung gleicht letztlich der von Draghi.

Seite 1 von 5
Diesen Artikel teilen

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Jetzt Fonds ohne Ausgabeaufschlag handeln und dauerhaft Depotgebühren bei comdirect sparen!

  • über 13.000 Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag
  • kostenlose Depotführung
  • über 450 Fonds für Sparpläne ohne Ausgabeaufschlag
  • Sonderkonditionen für Transaktionen

Sie haben bereits ein Depot bei comdirect?

Kein Problem. Ein einfacher kostenloser Vermittlerwechsel genügt und Sie können auch von den günstigen Konditionen profitieren.

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel