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Schock für Elektroautohersteller wie Tesla und Nio! Bricht der Elektroautomarkt nun ein?

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
27.10.2019, 08:15  |  24471   |   |   

Der Hype um Elektroautos hält weiterhin an und Automobilhersteller weltweit versuchen ihre Modelle und dazugehörigen Technologien massenmarktfähig zu machen und den altbewährten Otto-Motor abzulösen – allen voran der Elektroautopionier Tesla (WKN: A1CX3T). Doch auch das als „chinesisches Tesla“ gefeierte Start-up Nio (WKN: A2N4PB) ist bemüht, sein Heimatland mit Elektroautos zu versorgen und in die westliche Welt zu expandieren. Hierzulande gehen Konzerne wie beispielsweise Volkswagen an die Elektroautofront und möchten ihre Produktpalette quasi komplett auf Elektroautos umpolen.

Ob die Batterietechnik mittel- und langfristig das Rennen macht und alternative Antriebsmöglichkeiten wie zum Beispiel durch Wasserstoff hinter sich lassen, ist ungewiss. Erst kürzlich hat der Verband der chinesischen Autohersteller (CAAM) die Produktions- und Absatzzahlen für September veröffentlicht und möglicherweise den einen oder anderen Elektroautoliebhaber schockiert – denn nach steilem Wachstum sehen die September-Kennzahlen definitiv nicht mehr aus. Nachfolgend möchten wir uns gemeinsam ansehen, was es genau mit diesen Kennzahlen auf sich hat und was das für Tesla und Nio bedeuten könnte.

Bricht der Elektroautomarkt nun ein?

Im September erreichten die Produktion und der Absatz von Neufahrzeugen 89.000 bzw. 80.000 Einheiten, was einen Rückgang von 29,9 bzw. 34,2 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Im Einzelnen erreichten die Produktion und der Absatz von reinen Elektroautos 74.000 bzw. 63.000 Einheiten, was einem Rückgang von 26,1 bzw. 33,1 % gleichkommt. Die Plug-in-Hybrid-Autos konnten mit 15.000 bzw. 17.000 produziert respektive abgesetzt werden, was Rückgängen in Höhe von 44,1 und 38,4 % entspricht.

Alles in allem deuten diese neuen Monatskennzahlen auf eine sinkende Nachfrage nach Elektroautos hin, was vor allem für China merkwürdig ist, da die Chinesen am Anfang des Jahres noch auf Platz 1 der Neuzulassungen von E-Autos lagen und der Staat den Vertrieb von Elektroautos in der Vergangenheit durchaus begünstigt hat.

Zugegeben, alleine dieser rückgängige Monatswert bedeutet nicht den Einbruch des gesamten Elektroautomarkts. Immerhin präsentierte der Verband CAAM auch die Kennzahlen für die ersten neun Monate des Jahres, die ein positiveres Bild für alle E-Auto-Fans zeichnen. So erreichten Produktion und Absatz von Neufahrzeugen 888.000 bzw. 872.000 Einheiten und stiegen gegenüber dem Vorjahr um 20,9 bzw. 20,8 %.

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