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Pressemeldung: Münsterländische Bank: Rückblick auf das dritte Quartal 2019
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Pressemeldung Münsterländische Bank: Rückblick auf das dritte Quartal 2019

Nachrichtenquelle: Asset Standard
29.10.2019, 10:15  |  636   |   |   

Die Entwicklung an den europäischen Aktienmärkten war im 3. Quartal durch eine volatile Seitwärtsbewegung gekennzeichnet.

Die Entwicklung an den Anlagemärkten:

Der DAX verzeichnet für das laufende Jahr eine Gesamtentwicklung von 17,7%. Der amerikanische Index Dow Jones weist sogar eine Performance von 21,4% aus.

Auch alle Schwellenländer zeigen deutlich positive Entwicklungen, so hat z. B. der MSCI Eastern Europe mit 18,3% ein gutes Kursplus erzielt.

Der Euro verlor im laufenden Jahr weiter gegenüber dem US-Dollar. Er notiert derzeit bei 1,09 EUR/USD. Dies entspricht einem Rückgang von 4,9%.

Auf der Zinsseite gaben die Renditen für deutsche Staatsanleihen erneut nach. Lag die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe zum Jahresende 2018 noch bei 0,25% p. a., fiel diese bis zum Ende des dritten Quartals 2019 erneut auf -0,58% p. a.

Während der Rohstoffpreis bis zum Quartalsende etwas zurückging, stieg der Goldpreis stark um 20,8% an.

Aktuelles Kapitalmarktumfeld und Ausblick 2020

Auch im zurückliegenden Quartal beeinflusste der Handelskonflikt zwischen den USA und China die Bewegungen an den Kapitalmärkten. Die weiterhin bestehende Unsicherheit bzgl. des Brexits sowie die anhaltende Niedrigzinsphase wirken sich auf Aktien- sowie Anleihemärkte aus.

Konjunktur:

Trotz eines umfangreichen Konjunkturprogrammes der chinesischen Regierung ist eine Erholung der dortigen Wirtschaft nicht zu erkennen. Eine Ausdehnung des Konjunkturprogrammes dürfte aber dennoch unterbleiben, da das Risiko von Blasen überproportional steigen würde. Daher wird sich die chinesische Konjunktur nicht wesentlich beleben. Die sich daraus ergebene schwächere Nachfrage aus China belastet die weltweite Konjunktur. Insbesondere für die exportlastige deutsche Wirtschaft wird für 2020 nur noch ein Wirtschaftswachstum von 0,8% und für den Euroraum ein Wachstum von 0,7% erwartet. Aufgrund dessen hat die EZB ein umfassendes Lockerungspaket beschlossen. Unter anderem wurde der Einlagenzins von -0,4% auf -0,5% gesenkt und die Nettokäufe von Anleihen werden ohne zeitliche Begrenzung im November wieder aufgenommen. Weitere geldpolitische Lockerungsinstrumente sind zu erwarten.

  Da die USA ebenfalls unter dem Handelskonflikt leiden, hat die Regierung die Obergrenze für Staatsausgaben deutlich angehoben. Für das kommende Haushaltsjahr, welches im Oktober beginnt, bedeutet das Mehrausgaben von ca. 150 Mrd. US-Dollar. Daher wird für 2020 ein US-Wirtschaftswachstum von 1,7% erwartet. Überdies wird zum Jahresende mit weiteren Zinssenkungen gerechnet.

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