Cannabis Report: Mexiko verschiebt Legalisierung
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Cannabis Report Mexiko verschiebt Legalisierung

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Nachrichtenquelle: Shareribs
30.10.2019, 15:53  |  7381   |   
Mexiko Stadt 30.10.2019 - Die Legalisierung von Cannabis in Mexiko kommt später. Die Regierung hat sich zu einer Verschiebung des Prozesses entschieden. Die kanadische Provinz Quebec schränkt die Legalisierung etwas ein.

Die Erwartungen an die mexikanische Regierung waren hoch. Mexiko hätte das dritte Land weltweit werden können, in dem Cannabis vollständig legalisiert ist. Die Legalisierung wurde erforderlich, nachdem der oberste Gerichtshof des Landes entschieden hat, dass die Prohibition die freie Persönlichkeitsentfaltung einschränke.

Mit 128 Mio. Einwohnern ist Mexiko das mit Abstand bevölkerungsreichste Land, welches einen solchen Schritt plant. Dies birgt erhebliche Marktchancen. Offenbar haben die Aussichten auf einen riesigen Markt dafür gesorgt, dass Unternehmen massiven Druck auf die Politik ausgeübt haben, um Einfluss auf die Gesetzgebung zu erhalten, wie Ricardo Monreal vom politischen Koordinationsvorstand des Senats mitteilte. Dieses ist dafür verantwortlich, die Politik von Lobbyisten abzuschirmen.

Weiterhin wurde mitgeteilt, dass der Senat den Gesetzesentwurf in den ersten Novemberwochen diskutieren wolle. Damit nehmen die Senatoren auch in Kauf, dass man sich den Vorgaben des obersten Gerichtes widersetzt. In der Folge könnte das Gericht entscheiden, dass bestimmte Gesetze verfassungswidrig sind und diese schlicht für ungültig erklären. Dann könnte der private Besitz und Konsum von Cannabis legal sein, bevor es einen kommerziellen Cannabismarkt im Land gibt.

Quebec erhöht Mindestalter für Cannabiskauf

Die Legalisierung von Cannabis in Kanada hat im vergangenen Jahr weltweit für Aufsehen gesorgt und auch in anderen Ländern für eine verstärkte Diskussion über das Thema gesorgt. Aber nicht alle Politiker waren mit der Entwicklung zufrieden.

Die Provinz Quebec hat in dieser Woche das Mindestalter für den Verkauf von recreational Cannabis von 18 auf 21 Jahre angehoben. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wurde nun verabschiedet und tritt 2020 in Kraft.

Quebecs Politik sieht den Schritt als Schutz der Jugend, während die Gegner der Legalisierung neue Risiken sehen. So dürfte der Schwarzmarkt von der Änderung des Mindestalters profitieren und wieder gestärkt werden. Nach dieser Logik widerspricht das neue Gesetz auch dem Wunsch der Regierung in Ottawa, welche die Legalisierung vor allem deshalb wollte, um die öffentliche Gesundheit zu schützen.

In wenigen Wochen werden in Kanada erste essbare Produkte erwartet. Große Unternehmen haben sich dafür bereits positioniert, Canopy Growth will bis Ende Dezember 32 Produkte auf den Markt bringen.




Getränke mit Cannabisgehalt gelten in der Brauereibranche als der nächste große Umsatzbringer. Die Unternehmen müssen angesichts wegbrechender Verkäufe von Bier neue Produkte entwickeln, um neue Kundengruppen gewinnen zu können. In den USA hat Constellation Brands Milliarden in den Cannabisproduzenten Canopy Growth investiert und auch in Kanada bahnt sich eine ähnliche Entwicklung an.

In Deutschland könnte XPhyto Therapeutics Corp. (A2PPTN) vor diesem Hintergrund zu einem strategischen Fit für hiesige Brauereien geben. Die Brauereigruppe Oettinger hat kürzlich ein Biermischgetränk mit Cannabis auf den Markt gebracht und dürfte damit nur den Beginn dieses neuen Marktes darstellen.

XPhyto Therapeutics verfügt über beste Voraussetzungen, zu einem namhaften Player in Deutschland zu werden. Bunker Pflanzenextrakte GmbH, welche als deutschlandweit einziges Unternehmen über eine Sondergenehmigung des BfArm zu Anbau und Gewinnung von Cannabis zu wissenschaftlichen Zwecken verfügt, ist eine 100%ige Tochtergesellschaft von XPhyto. Das Unternehmen will in einem Atomschutzbunker an bis zu 70 verschiedenen Sorten Cannabis sativa und Cannabis indica forschen, darf aber auch eigene Cannabisöle gewinnen und hieraus kommerzielle Anwendungen entwickeln.

Um die erforderliche politische Unterstützung hat sich das Unternehmen bereits gekümmert. XPhyto CEO Hugh Rogers hat ein exklusives Forschungs- und Entwicklungsabkommen mit der biochemischen Fakultät der TU München abgeschlossen. Auch mit der University Alberta gibt es zwei strategische Kooperationen.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=C092nbKbW2E

XPhyto hat zudem seine Marktposition in Deutschland mit der Übernahme von Vektor Pharma deutlich verbessert. Der Betäubungsmittel-Spezialist verfügt unter anderem über eine Einfuhrgenehmigung für Cannabis womit lange Wartezeiten für die Erteilung der erforderlichen Lizenzen und Zertifizierungen entfallen. Die Genehmigungen, über die Vektor Pharma verfügt, umfassen Zulassungen im Zusammenhang mit konventionellen und cannabisbasierten verschreibungspflichtigen Medikamenten. Der Kaufpreis von rund 1,3 Mio. Euro könnte sich als echtes Schnäppchen erweisen und dürfte XPhyto jede Menge Zeit und Geld sparen.

Kürzlich wurde ein Interview mit XPhyto Therapeutics CEO und Director Hugh Rogers geführt. Darüber spricht der Unternehmenschef über die Ziele für die Eroberung des deutschen Marktes. Das Video finden Sie hier: https://bit.ly/33Ydl10


Am 9. September teilte XPhyto Therapeutics mit, dass die Bunker Pflanzenextrakte GmbH ein exklusives Cannabisforschungs- und entwicklungsabkommen mit dem Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie der TU München unterzeichnet hat. Bunker ist eine 100%ige Tochter von XPhyto. Die gesamte Mitteilung dazu lesen sie hier: https://bit.ly/2k7H0Ul

XPhyto Therapeutics hat am. 19. September mitgeteilt dass man mit Stephen Schroeder ein exklusives europäisches Beratungsabkommen geschlossen habe. Dieses gilt für die Laufzeit von zwei Jahren. Anfänglich soll Schroeder Planung, Umbau und Inbetriebnahme der Hydrokultur- und Extraktionsanlage von XPhyto übernehmen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2ksKWzl

Das neueste Update zu XPhyto finden Sie hier: https://bit.ly/2kzY5Xj

Auf dem Markt für Cannabisgetränke dürfte XPhyto zu einem wertvollen Partner hiesige Brauereien avancieren. Dank der Kooperation mit der TU München und dem Sitz der Tochtergesellschaft in Bayern könnten beispielsweise Oettinger, Augustiner und Erdinger eine Zusammenarbeit mit XPhyto Therapeutics Corp. (WKN: A2PPTN) anstreben. Was dies für den Aktienkurs bedeuten könnte, lesen Sie hier: https://bit.ly/2Zsmhy7



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