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Vogel Westdeutsche sollten sich mehr für den Osten interessieren

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
08.11.2019, 21:32  |  482   |   |   
Speyer (dts Nachrichtenagentur) - Der ehemalige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und Thüringen, Bernhard Vogel, wünscht sich ein größeres Interesse der Westdeutschen an Ostdeutschland. Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls sagte der in Speyer lebende CDU-Politiker dem "Mannheimer Morgen" (Samstagsausgabe): "Den Menschen im Osten muss das gelegentlich geäußerte Gefühl genommen werden, nur Bürger zweiter Klasse zu sein. Auch dadurch, dass sich die Westdeutschen mehr für das Leben im Osten interessieren sollten, als sie das leider nach der Wiedervereinigung getan haben."

Manche im Westen hätten in der Wiedervereinigung nur die erfreuliche Vergrößerung der Bundesrepublik gesehen. "Sie haben aber nicht begriffen, dass sich nicht nur im Osten, sondern auch im Westen etwas ändern muss", fügte Vogel hinzu. Grundsätzlich zeichnete Vogel jedoch ein positives Bild der Wiedervereinigung: "Städte wie Erfurt, Dresden oder Potsdam brauchen den Vergleich mit keiner Landeshauptstadt in Westdeutschland zu scheuen", sagte er. Und mit Blick auf den legendären Ausspruch des verstorbenen Altkanzlers Helmut Kohl meinte Vogel: "Später als erhofft, gibt es jetzt blühende Landschaften." Vogel war ab 1976 zwölf Jahre lang Regierungschef in Rheinland-Pfalz und von 1992 bis 2003 in Thüringen.
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1 Kommentare

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Kommentare

Hmm,zahlreiche Leser müssen sich immer wieder den Vorwurf gefallen lassen,dass sie die "Ossis" als Bürger 2.Klasse betrachtet haben und dass die von der CDU gepflegte Behandlung,als Menschen 3. und 4. Klasse sozusagen der "gottgewollte Ausgleich" für dieses verbrechen war.
...Wir alle wissen,das war nicht ganz so,da spielte auch ne menge Geld eine Rolle und sicher warten viele,so wie ich immer noch,auf die von Merkel versprochene Entschädigung!
...und danke auch,für alle allgemeinen guten Ratschläge und Verhaltens-Richtlinien,die wir uns auch gerne vors Knie nageln,bei Gelegenheit auch gerne zusammen,mit den Ossis!
Man hat sein ganzes leben lang hier gelitten und geopfert,hat am Ende erkannt,woher die korrupten Strukturen kamen und fühlt sich doch jedesmal irgendwie "gemaßregelt" wenn ein CDU-Bonze einen "innerlichen Feiertag" begeht,habt dank,für Eure Ratschläge,..Senn-Master!^^
Zur Blüte,ist nun in Thüringen wenig gekommen,aber schon bald,werden die ersten Knospen platzen und ich hoffe,wir alle sind dann dabei und erleben es noch!
...und wenn man sowas liest,dann weis man irgendwie,wofür!^^
Im Westen nichts neues,alles beim alten geblieben! (einfach jedesmal unfassbar!)

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