DAX+0,75 % EUR/USD+0,22 % Gold+0,12 % Öl (Brent)+0,62 %

TecDAX Was macht man mit Wirecard bis zum KPMG-Bericht?

Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
09.11.2019, 11:28  |  1328   |   |   
TecDAX | Was macht man mit Wirecard bis zum KPMG-Bericht?
Wirecard mit festem Hebel folgen [Werbung]
Ich erwarte, dass der Wirecard steigt...
Ich erwarte, dass der Wirecard fällt...

Verantwortlich für diese Werbung ist die Deutsche Bank AG. Die Wertpapierprospekte und Basisinformationsblätter zu diesen Produkten erhalten Sie über www.xmarkets.db.com. Disclaimer

Die Wirecard AG (ISIN: DE0007472060)-Aktie schmierte am Freitag wieder auf 116,05 EUR ab, Minus 3,53% beim Xetra-Schluß.

Langsam macht es keinen Spass mehr, es scheint sich ein muster herauszubilden: Wirecard fällt Richtung 110,00 EUR leifert sehr gute Nachrichten, der Kurs steigt wieder Richtung 120,00 EUR, irgendein Analyst senkt seine Ziele, die Aktie fällt wieder Richtung 110,00 EUR, wieder gute Nachricht, der Kurs steigt kräftig, sogar richtung 125,00 EUR, zum Wochenende geht es wieder abwärts, dann vormittags erholt und am Nachmittag wenn fast niemand mehr hinschaut noch mal kräftig runter auf Vortagestief.

Jede Nachricht wird gedeutet, je nach Stimmungslage mal als gut, mal als nicht gut genug oder als irrelevant bis zum KPMG-Bericht eingestuft. Kursausschläge erscheinen eher zufällig, relativ losgelöst von Fundamentaldaten. Aber...

{loadmodule mod_custom,Nebenwerte - Anzeige in Artikel (Produkt)}

...wird der KPMG-Bericht,

mit dem wir erst im ersten Quartal 2020 rechnen können, wie der CEO Braun in einem seiner mittlerweile zahlreichen Interviews - könnte man auch als Charmeoffensive bezeichnen - andeutet, wirklich ale Probleme lösen. Gehen wir einmal davon aus, das alle Behauptungen der FT als falsch oder zumindest unverhältnismäßig übertrieben bezeichnet werden, wird dann die FT wirklich Ruhe geben? Wird sie nicht wieder Neues auftischen oder an dem Prüfbericht zweifeln? Wahrscheinlich, wird die Wirkung dieseer neuen Vorwürfe dann genauso weitreichend und folgenschwer sein, wie die beiden bisherigen "Vorwurfskomplexe"? Wahrscheinlich nicht, aber es wird immer noch Wirecard's Kursentwicklung negativ beeinflussen. Hinzu kommt, das das Chartbild und damit auch die technische Einschätzung der Aktie Schaden genommen hat, ja so weit Schaden genommen hat, das einige Analysten allein aufgrund der Kurskapriolen ihre Kursziele reduzieren. Eigetnlich sonderbar, aber es passiert.

{loadmodule mod_custom,Sentifi Text Widget}

Gewinn nach Steuern plus 53,2 %

Das Ergebnis nach Steuern hat sich nach neun Monaten 2019 um 53,2 Prozent auf 386,7 Mio. EUR (9M/2018: 252,4 Mio. EUR) erhöht. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (bereinigt) belief sich zum Stichtag 30. September 2019 auf 486,8. EUR. Der Free-Cashflow stieg um 60,0 Prozent auf 411,8 Mio. EUR (9M/2018: 257,3 Mio. EUR). EIN EINSCHUB UM ZU ZEIGEN, das selbst diese guten bsi sehr guten Ergebnisse im Hintergrund bleiben und nicht die Wirkung haben wie bei anderen Werten, die bei solchen Wachstumsraten kräftig und nachhaltig im Kurs steigen würden. Aber bei Wirecard ist es ja schon fast  langweilig, Wachstum ist schon "Normalität", neue Kunden mit perspektivisch hohen EBDTA-Beiträgen sind "Normalität" und werden...

Seite 1 von 2
Diesen Artikel teilen
Wertpapier

Mehr zum Thema
Klicken Sie auf eines der Themen und seien Sie stets dazu informiert. Mehr Informationen hier.
DAXEURSteuernPaypalDirk Markus


0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel