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Ob Apple, Netflix oder PSM: Heftig, wie sich der Konkurrenzkreis von Walt Disney gerade schlagartig erweitert hat!

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
10.11.2019, 09:25  |  480   |   |   

Walt Disney (WKN: 855686) hat es also getan: In diesen Tagen wird nun offiziell der eigene Streaming-Dienst des House of the Mouse an den Start gehen, was bereits seit der Ankündigung dieses Schrittes zu einem gewaltigen Kursanstieg und zu einer heftigen Erwartungshaltung geführt hat.

Natürlich, Streaming ist in diesen Tagen das Thema Nummer eins im Kontext von Fernsehen und Medienunternehmen, und entsprechend könnte gerade Disney, das über einen gewaltigen Berg an Content verfügt, hier eine spannende Wahl sein. Zumal die Konditionen wie der Preis an dieser Stelle zu stimmen scheinen.

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Nichtsdestoweniger ist hier gewiss nicht alles Gold, was glänzt, und die US-amerikanische Content-Schmiede hat nun eine gewaltige Reihe neuer Konkurrenten bekommen. Etwas, das man bislang eigentlich nicht gewohnt gewesen ist, wie ein kleiner Vorher-Nachher-Vergleich offenbaren dürfte.

Die Konkurrenzsituation im Vergleich

Walt Disney galt für viele als ein heißer, defensiver Kandidat, der über eine ganze Menge Wettbewerbsvorteile verfügte. Ein Aspekt, der sich auch am eher defensiven Geschäftsmodell ableiten ließ, wo insbesondere das Fehlen von Konkurrenten als wichtiges Merkmal galt. Und das sogar in allen Bereichen.

Wenn wir alleine einen Blick auf die Freizeitsparte werfen, haben wir einen Bereich mit wenig Druck von anderen Seiten gespürt. Freizeitparks reihen sich schließlich nicht direkt nebeneinander und entsprechend schienen die Einzugsgebiete gigantisch zu sein. Zumal Disney mit seinen Fantasiecharakteren sowieso über eine hohe Anziehungskraft und gewisse Konkurrenzlosigkeit verfügt hat. Oder, wie Disney es selbst stets formuliert, über eine gewisse Magie.

Auch im Filmgeschäft war die Konkurrenz eher mager gesät. Die einzige Konkurrenz entstand hier jeweils an der Kinokasse, wenn Verbraucher ohne Plan ein Kino betreten haben. Viele der Klassiker, Reihen und auch andere beliebte (Kinder-)Inhalte werden jedoch gezielt angesteuert. Wettbewerb? Fehlanzeige. Möglicherweise sogar eher in Form von Kinos, die sich über die hohen Lizenzgebühren Disneys beschwert haben, was jedoch ebenfalls die Marktmarkt des Maus-Haus offenbaren dürfte.

Im klassischen Kabelgeschäft galt ESPN ebenfalls lange als das Maß aller Dinge, zumindest im US-Markt. Alleine die Sportpakete und ESPN-Classics gelten als, na ja, Klassiker, und entsprechend schien es auch hier lange so, als wäre das Angebot konkurrenzlos, wobei das Streaming hier natürlich mächtig Druck gebracht hat, wo der US-Konzern ja nun seine eigenen Fußstapfen hinterlassen möchte. Ein gewaltiger Schritt, definitiv, der jedoch zu einer Veränderung der Ausgangssituation geführt hat.

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