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Bundeswehr Merkel dankt Soldaten für Dienst an Gesellschaft

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
10.11.2019, 12:01  |  1520   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat kurz vor dem 64. Jahrestag der Gründung der Bundeswehr allen Soldaten für ihren Dienst an der Gesellschaft gedankt. "Sie leisten Großartiges. Jeder und jede an seinem Platz", sagte Merkel in ihrem am Sonntag veröffentlichten Video-Podcast.

Sie rief dazu auf, am Jahrestag die öffentlichen Gelöbnisse an vielen Orten in Deutschland zu nutzen und dort den Bundeswehrangehörigen die Unterstützung zu zeigen. "Wir leben in Sicherheit, weil es unsere Bundeswehr gibt." Die Kanzlerin hob auch auch die Bedeutung der NATO für die Verteidigung hervor. Sie sei der zentrale Pfeiler. Allerdings werde immer klarer, dass die europäischen Mitglieder der NATO in Zukunft mehr Verantwortung übernehmen müssten. Dazu gebe es auch die strukturierte Zusammenarbeit der Verteidigungspolitik der EU, PESCO. "Wir werden in Zukunft auch gemeinsam Waffensysteme entwickeln. Dazu gehört das Projekt eines Kampfflugzeuges, genauso das eines Kampfpanzers. Deutschland und Frankreich sind hier an der Spitze der Entwicklung", so Merkel. Auch werde es noch stärker darauf ankommen, den sogenannten vernetzten Ansatz zu praktizieren - also die militärischen Komponenten mit den außenpolitischen Interessen und der Entwicklungszusammenarbeit zu vereinen. Die Bundeswehr sei nicht nur weiterhin in Konfliktregionen, etwa in Afghanistan oder in Afrika, gefragt. Durch den Ukraine-Konflikt und die Krim-Krise sei das Thema der Landesverteidigung und Bündnisverteidigung wieder sehr viel stärker in den Fokus gerückt. "Damit beide Aufgaben gut erfüllt werden können, braucht die Bundeswehr auch die entsprechenden finanziellen Ressourcen. Genau das ist auch die Politik, die wir im Augenblick haben", sagte Merkel weiter. Steigende Verteidigungsausgaben dienten der Bundeswehr und damit der Sicherheit. In den 64 Jahren ihres Bestehens habe die Parlamentsarmee viele Aufgaben gehabt. "Auch heute stehen neue Herausforderungen vor der Bundeswehr. Deshalb muss sie gut ausgestattet sein und die nötigen finanziellen Spielräume haben", so die Kanzlerin.
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Wie wäre es denn, wenn die Dam- und Herrschafften erst mal den horrenden Schuldenberg der öffentlichen Kassen abtragen würden anstatt immer mehr Kriegsgerät anzuschaffen?

Denn nicht nur in der Umwelt auch in Finanzangelegeheiten sollte nachfolgenden Generationen keine unnötigen Lasten hinterlassen werden.
Aus dem Mund dieser größten Plage der deutschen Bevölkerung seit dem Österreicher klingen die Worte nach Hohn und Spott besonderer Schwere. Merkel muss nicht weg nach Süd-Amerika, sondern eingesperrt werden.

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