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Was für ein Schock für Gazprom Aktionäre – deshalb wird die Aktie weiterhin ein sehr großes Risiko mit sich bringen!

Gastautor: Felix Haupt
11.11.2019, 10:52  |  739   |   |   

Heute beim Wochenstart dreht sich alles um die Aktie von Gazprom. Diese Aktie ist ein Grund warum mein 1 Million Depot (akt. Kontoauszug oben klicken) in diesem Börsenjahr bereits +330,05% Gewinn erzielt hat. Daher habe ich brandaktuelle Neuigkeiten, die nur die Aktie von Gazprom betreffen und die ich Ihnen jetzt sehr gerne zeigen möchte. Ich kann Ihnen jetzt schon verraten, dass sich der Aktienkurs extrem verändern wird, denn diese Neuigkeiten werden für eine große Kursveränderung sorgen. Aus diesem Grund sollten Sie sich diese Informationen nicht entgehen lassen:

Die ukrainische Naftogaz hat beim Schiedsgericht der Stockholmer Handelskammer eine neue Klage gegen Gazprom eingereicht. Darin geht es um die Forderung von bis zu 12 Milliarden Euro Schadensersatz für nicht gelieferte Gasmengen. Der Streit zwischen den beiden Energiekonzernen ist bereits seit langem im Gange, doch so langsam wird die Zeit knapp: Am 1. Januar 2020 läuft das auf 10 Jahre angelegte Transitabkommen zwischen Naftogaz und Gazprom aus. Um diesem eine neue Vereinbarung folgen zu lassen, stellen laut internationaler Medienberichte beide Seiten nun ihre Bedingungen. Gazprom verlangt, dass alle Rechtsstreitigkeiten beigelegt werden müssen, bevor ein neuer Vertrag mit der Ukraine zustande kommen kann. Neben dem Verzicht auf die Milliarden schweren Schadenersatzsummen durch Naftogaz müsse die Ukraine bis zum 1. Januar 2020 im Rahmen des EU-Rechts einen unabhängigen Gasnetzbetreiber gründen, so die Forderung.
Naftogaz wiederum hatte mehrfach versichert, dass man bereit sei, auf zumindest einen großen Teil der Forderungen zu verzichten, sollte man sich auf einen neuen Transitvertrag einigen. Aktuell scheint dieser allerdings fraglich. Daher musste reagiert werden, heißt es. Naftogaz-Chef Yuriy Vitrenko wird wie folgt zitiert: „Wir waren an der Reihe, eine Schutzerklärung und Gegenansprüche einzureichen“.

Die Aktie ist charttechnisch gesehen im Aufwärtstrend und Gazprom hat in Europa einen erheblichen Preisvorteil, der sich in Zukunft noch erhöhen könnte. Während die USA über sogenanntes Fracking Gas gewinnt und dieses tiefgefroren per Schiff nach Europa exportiert, ist Gazprom bereits mit ihrem „Nord Stream 2“-Projekt deutlich weiter. Hier wird das Gas mit einer Pipeline durch die Ostsee nach Europa transportiert. Start hierfür ist bis Ende des Jahres geplant. Das Projekt scheint nun fertiggestellt zu sein. Dennoch brachen nun die Exporte um mehr als ein Viertel ein. Denn günstigeres Flüssigerdgas und aserbaidschanische Lieferungen tragen dazu bei, dass die Abhängigkeit von Russland verringert wird. Die russischen Ausfuhren in die Türkei – den größten regionalen Markt – sackten im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 um 36 Prozent ab. Die Ausfuhren nach Griechenland und Bulgarien gingen um 12,7 bzw. 17,4 Prozent zurück und die Exporte in die neun Regionalstaaten gingen von 19,5 Milliarden im Vorjahr um 27 Prozent auf nur noch 14,2 Milliarden Kubikmeter zurück.

Wie Gazprom-Chef Alexey Miller laut Medienberichten verkündete, wurde die Gasproduktion bis Mitte September auf 389 Milliarden Kubikmeter erhöht, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um neun Prozent entspricht. Allerdings gingen die Lieferungen nach Europa insgesamt zurück: Diese beliefen sich laut Miller auf 152,6 Milliarden Kubikmeter und damit 2,5 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum.

Aktuell notiert der Kurs der Aktie bei knapp über 7,00 Euro. Hier ist es nun weiterhin wichtig, die Marke von 6,00 Euro zu verteidigen, denn unter der 5,50 Euro Marke sind keine nennenswerten Unterstützungen mehr in Sicht. Es sieht jedoch gut danach aus, als könnte die Aktie nun das alte Hoch bei 7,20 Euro anvisieren. Nach wie vor ist die Stimmung gut, doch behalten Sie die Aktie unbedingt im Auge.



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3 Kommentare

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Kommentare

Zitat von Yoga_Maus: Ich mag die Überschrift. Einige Buzzwords wurden erfolgreich untergebracht. Ach ja, wir haben ja den 11.11. 11 Uhr 11.


sehr treffend bemerkt.
Die Narren sind los. Manche ganzjährig, leider.
Und wenn man dann den Text liest, steht da nur Nonsenses, Effekthascherei wie bei diesem völlig schmerzfreien wallstreet-rratgeber.
casta
Ich mag die Überschrift. Einige Buzzwords wurden erfolgreich untergebracht. Ach ja, wir haben ja den 11.11. 11 Uhr 11.

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