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Cannabis Report: Canopy Growth drückt in Lateinamerika auf die Bremse
Foto: Get Budding - Unsplash

Cannabis Report Canopy Growth drückt in Lateinamerika auf die Bremse

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Nachrichtenquelle: Shareribs
11.11.2019, 18:06  |  2377   |   
Toronto 11.11.2019 - Der kanadische Cannabisproduzent Canopy Growth baut einen Teil seiner Belegschaft in Lateinamerika ab. Trotz fortschrittlicher Gesetze bleiben die Umsätze unter den Erwartungen.

Wie Marijuana Business Daily berichtet, hat der kanadische Cannabisproduzent Canopy Growth die Restrukturierung seines Betriebs in Lateinamerika angekündigt. Rund 15 Prozent der dortigen Stellen sollen abgebaut werden, bedingt durch die langsame Entwicklung und die regulative Struktur des Marktes, welche die Fähigkeit zur Umsatzgenerierung beeinträchtigen.

Ein Analyst von MjBizDaily sagte dazu, dass die nordamerikanischen Unternehmen sich verstärkt auf kurzfristige Umsatzgenerierung konzentrieren. Damit, so der Analyst weiter, würden die Unternehmen auf ihre Investoren reagieren, die Profitabilität und einen klaren Fahrplan für die Erreichung der Ziele verlangen.

Diese Haltung der Investoren könnte die Produzenten dazu zwingen, künftige harte Entscheidungen dazu zu treffen, welche Projekte künftig verfolgt werden sollen. Die Wunschliste der Unternehmen dürfte damit kürzer werden.

Canopy Growth teilte gegenüber MjBizDaily mit, dass die Stellenstreichung in Lateinamerika 14 Mitarbeiter betrifft, 78 werden in der Regierung weiterhin für das Unternehmen arbeiten.

Zu den attraktiven Märkten gehören Argentinien, Uruguay, Peru und auch Mexiko. In Mexiko hatte man bis vor Kurzem noch die vollständige Legalisierung von Cannabis erwartet. Da die Politik dann aber eine zu starke Einflussnahme der Cannabisbranche beklagte, wurden die Legalisierungsverhandlungen vorerst gestoppt. Der Oberste Gerichtshof des Landes hat der Politik Aufschub bis April gewährt, um die Legalisierung unter Dach und Fach zu bringen.



Getränke mit Cannabisgehalt gelten in der Brauereibranche als der nächste große Umsatzbringer. Die Unternehmen müssen angesichts wegbrechender Verkäufe von Bier neue Produkte entwickeln, um neue Kundengruppen gewinnen zu können. In den USA hat Constellation Brands Milliarden in den Cannabisproduzenten Canopy Growth investiert und auch in Kanada bahnt sich eine ähnliche Entwicklung an.

In Deutschland könnte XPhyto Therapeutics Corp. (A2PPTN) vor diesem Hintergrund zu einem strategischen Fit für hiesige Brauereien geben. Die Brauereigruppe Oettinger hat kürzlich ein Biermischgetränk mit Cannabis auf den Markt gebracht und dürfte damit nur den Beginn dieses neuen Marktes darstellen.

XPhyto Therapeutics verfügt über beste Voraussetzungen, zu einem namhaften Player in Deutschland zu werden. Bunker Pflanzenextrakte GmbH, welche als deutschlandweit einziges Unternehmen über eine Sondergenehmigung des BfArm zu Anbau und Gewinnung von Cannabis zu wissenschaftlichen Zwecken verfügt, ist eine 100%ige Tochtergesellschaft von XPhyto. Das Unternehmen will in einem Atomschutzbunker an bis zu 70 verschiedenen Sorten Cannabis sativa und Cannabis indica forschen, darf aber auch eigene Cannabisöle gewinnen und hieraus kommerzielle Anwendungen entwickeln.

Um die erforderliche politische Unterstützung hat sich das Unternehmen bereits gekümmert. XPhyto CEO Hugh Rogers hat ein exklusives Forschungs- und Entwicklungsabkommen mit der biochemischen Fakultät der TU München abgeschlossen. Auch mit der University Alberta gibt es zwei strategische Kooperationen.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=C092nbKbW2E

XPhyto hat zudem seine Marktposition in Deutschland mit der Übernahme von Vektor Pharma deutlich verbessert. Der Betäubungsmittel-Spezialist verfügt unter anderem über eine Einfuhrgenehmigung für Cannabis womit lange Wartezeiten für die Erteilung der erforderlichen Lizenzen und Zertifizierungen entfallen. Die Genehmigungen, über die Vektor Pharma verfügt, umfassen Zulassungen im Zusammenhang mit konventionellen und cannabisbasierten verschreibungspflichtigen Medikamenten. Der Kaufpreis von rund 1,3 Mio. Euro könnte sich als echtes Schnäppchen erweisen und dürfte XPhyto jede Menge Zeit und Geld sparen.

XPhyto Therapeutics gab am 4. November bekannt, dass man ein mit einem Anbau- und Verarbeitungsbetrieb für Cannabis ein Termsheet für den exklusiven Vertrieb von Cannabisblüten, -extrakten, -isolaten und kristalliten unterzeichnet habe. Der Lieferant steht kurz vor der Erlangung einer EU-GMP-Zertifizierung für seine Anlagen und verfügt über eine skalierbare Produktion von Cannabis auf einer Fläche von mehr als 100.000 ha. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2rb7sj2

XPhyto Therapeutics meldete am 5. November, dass man am 8. und 9. November 2019 an der Internationalen Edelmetall- und Rohstofmesse teilnehmen werde. Am 8 November stellt sich XPyhto um 16.50 Uhr auf der Eingangsbühne vor. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2PWVgwW

Kürzlich wurde ein Interview mit XPhyto Therapeutics CEO und Director Hugh Rogers geführt. Darüber spricht der Unternehmenschef über die Ziele für die Eroberung des deutschen Marktes. Das Video finden Sie hier: https://bit.ly/33Ydl10


Am 9. September teilte XPhyto Therapeutics mit, dass die Bunker Pflanzenextrakte GmbH ein exklusives Cannabisforschungs- und entwicklungsabkommen mit dem Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie der TU München unterzeichnet hat. Bunker ist eine 100%ige Tochter von XPhyto. Die gesamte Mitteilung dazu lesen sie hier: https://bit.ly/2k7H0Ul

XPhyto Therapeutics hat am. 19. September mitgeteilt dass man mit Stephen Schroeder ein exklusives europäisches Beratungsabkommen geschlossen habe. Dieses gilt für die Laufzeit von zwei Jahren. Anfänglich soll Schroeder Planung, Umbau und Inbetriebnahme der Hydrokultur- und Extraktionsanlage von XPhyto übernehmen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2ksKWzl

Das neueste Update zu XPhyto finden Sie hier: https://bit.ly/2kzY5Xj

Auf dem Markt für Cannabisgetränke dürfte XPhyto zu einem wertvollen Partner hiesige Brauereien avancieren. Dank der Kooperation mit der TU München und dem Sitz der Tochtergesellschaft in Bayern könnten beispielsweise Oettinger, Augustiner und Erdinger eine Zusammenarbeit mit XPhyto Therapeutics Corp. (WKN: A2PPTN) anstreben. Was dies für den Aktienkurs bedeuten könnte, lesen Sie hier: https://bit.ly/2Zsmhy7



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