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Pressemeldung: BANTLEON: Investment Insight November 2019
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Pressemeldung BANTLEON: Investment Insight November 2019

Nachrichtenquelle: Asset Standard
12.11.2019, 09:45  |  457   |   |   

Die jüngsten Konjunkturdaten fielen besser aus als erwartet. Insbesondere in China und in der Eurozone könnte es im neuen Jahr wieder aufwärts gehen.

Die Einkaufsmanagerumfragen in den USA und in der Eurozone fallen weiterhin mager aus. Aber die Arbeitsmärkte halten sich gut. Bei einer Deeskalation im Handelsstreit ist neuer konjunktureller Schwung in Sicht.

Wegen des Streiks beim grössten US-Automobilproduzenten General Motors waren die Vorgaben für den Oktober-Arbeitsmarktbericht in den USA alles andere als günstig. Dann kam es aber doch wieder einmal ganz anders. Trotz der temporären Entlassungen aufgrund der Arbeitsniederlegung meldete das Bureau of Labor Statistics einen robusten Zuwachs von 128.000 neuen Stellen. Positiv zu werten ist zudem die Aufwärtsrevision der beiden Vormonate um zusammen 95.000 Stellen. So hat sich der Anfang des Jahres begonnene Abwärtstrend bei den Stellenschaffungen merklich abgeflacht bzw. wurde sogar kurzzeitig unterbrochen.

Auch das BIP-Wachstum in den USA im 3. Quartal überraschte mit einem unerwarteten Anstieg von 1,9%. Verantwortlich für das bessere Abschneiden war zu einem grossen Teil die Entwicklung der Lagerbestände. Anders als von den monatlichen Aktivitätsdaten und den Frühindikatoren vorgezeichnet, kam es hier nicht zu einer nennenswerten Verlangsamung beim Aufbau der Vorräte. Daneben lieferte der Konsum erneut einen Wachstumsbeitrag von rund 2,0%-Punkten.

Zur Vorsicht mahnt allerdings der zunehmende Investitionsabschwung. Die Unternehmensinvestitionen verzeichneten im 3.  Quartal einen Rückgang von 3,0% (nach -1,0%) – das grösste Minus seit knapp vier Jahren. Gemäss unseren Frühindikatoren dürfte sich dieser Abwärtstrend zunächst fortsetzen, bevor Anfang kommenden Jahres eine Wende zum Besseren eintritt, wenn die Zinssenkungen der Notenbank mit der üblichen langen Zeitverzögerung neuen Rückenwind erzeugen.

In China zeigen derweil die beiden Industrie-Einkaufsmanagerindikatoren in unterschiedliche Richtungen. Während der Index des Statistikamtes (NBS) im Oktober mit einem Rückgang enttäuschte (49,3 nach 49,8 Punkten), überraschte das Pendant von Markit mit einem Anstieg von 51,4 auf 51,7 Punkte positiv. Verantwortlich für die gegenläufige Entwicklung dürfte unter anderem die stärkere Fokussierung der Markit-Erhebung auf exportorientierte Unternehmen sein. Die Details der Umfrage zeigen hier eine deutliche Aufhellung des aussenwirtschaft­lichen Umfeldes. Der entsprechende Teilindex sprang mit 51,1 nach 49,0 Punkten auf den höchsten Stand seit 1½ Jahren.

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