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NTT Research beschließt Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München (TUM) im Bereich Neuroelektronik

Nachrichtenquelle: Business Wire (dt.)
13.11.2019, 00:00  |  504   |   |   

NTT Research, Inc., eine Forschungseinheit von NTT (TYO:9432), gibt heute die Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München (TUM) im Fachgebiet Neuroelektroniknt. Beide Einrichtungen werden künftig bei der Erforschung dreidimensionaler implantierbarer Elektroden für bioelektronische Anwendungen zusammenarbeiten.

Zum Arbeitsumfang des mehrjährigen Forschungsprojektes zählen im Wesentlichen die Untersuchung und die Optimierung funktionaler Materialien, der Zusammenbau von 3D-Strukturen sowie die Bewertung der Biokompatibilität.

Der renommierte Wissenschaftler und Forscher auf dem Gebiet der Medizin, Dr. Hitonobu Tomoike (M.D., Ph.D.), leitet das MEI-Labor, welches mit Prof. Dr. Bernhard Wolfrum, Professor für Neuroelektronik an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik und der Munich School of BioEngineering (MSB) der TUM, kooperieren wird.

„Die Technische Universität München verfügt über umfangreiche Erfahrung auf dem Gebiet der Wachstumskontrolle von Neuronen, elektrophysiologischer sowie elektrochemischer Messungen und hat sich in jüngster Zeit spezialisiertes Know-how über Drucktechnologien für die Bioelektronik erarbeitet“, sagt Dr. Tomoike, der auch Fellow des American College of Cardiology und der American Heart Association ist. „Wir streben nach wahren Durchbrüchen in der Grundlagenforschung in den Materialwissenschaften und nach völlig neuartigen Technologien für diagnostische, therapeutische und chirurgische Aufgabenstellungen.“

Das NTT Research Lab MEI ist auf die Transformation und Miniaturisierung von Komponenten für medizinische Produkte spezialisiert. Das gemeinsame Forschungsprojekt wird sich mit der Problematik der Inkompatibilität konventioneller Elektronik im Zusammenspiel mit weichem Gewebe befassen. Flexible mikro- oder nanoskalige Elektroden, deren Entwicklung Ziel des Projekts ist, sollen mögliche negative Auswirkungen starrer und flacher Elektrodenmaterialien auf weiche und gekrümmte biologische Proben minimieren.

„Um in-vivo biologische Signale stabil und über einen langen Zeitraum mit hoher Genauigkeit erfassen zu können, braucht man eine flexible Elektrode mit hoher Biokompatibilität“, sagt Dr. Tomoike. „Um dies zu erreichen, werden wir dünne nano- und mikroskalige Polymerschichten untersuchen, die leitfähig sind, sich mit biologischen Geweben gut vertragen und den Einsatz von in-vivo-Implantat-Elektroden sowie die Kontrolle struktureller Veränderungen der Funktionselektroden im Körper in Betracht ziehen.“

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