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Einlagensicherung Neue EZB-Direktorin begrüßt Pläne für Einlagensicherung

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
13.11.2019, 11:07  |  919   |   |   
Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Die designierte neue Direktorin der Europäischen Zentralbank (EZB), Isabel Schnabel, hat die Pläne für die Einführung einer gesamteuropäischen Einlagensicherung begrüßt. Sie halte die Initiative von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) für einen "ausgesprochen wichtigen Vorstoß", sagte Schnabel der Wochenzeitung "Die Zeit". Er bringe Bewegung in eine festgefahrene Debatte und greife die Punkte auf, die für die Stabilität der Währungsunion wichtig seien.

Schnabel ist Mitglied im Sachverständigenrat der Wirtschaftsweisen. Die Bundesregierung hat sie für das Direktorium der EZB nominiert, als Nachfolge für die ausscheidende Sabine Lautenschläger. Eine europäische Einlagensicherung soll verhindern, dass die Kunden panikartig ihr Geld abheben, wenn Zweifel an der Zahlungsfähigkeit einer Bank aufkommen. Sie ist aber in Deutschland umstritten, weil befürchtet wird, dass dann deutsche Sparer für Krisen in anderen Ländern aufkommen müssen. Schnabel sagte, es sei eine Illusion zu glauben, dass die Deutschen solche Krisen ignorieren könnten. Dazu seien die Volkswirtschaften und die Finanzsysteme in Europa zu sehr verflochten. Außerdem gebe es auch in Deutschland Banken, die nicht glänzend dastünden.
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2 Kommentare

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Kommentare

Jaa,das ist nicht alles,was da zu befürchten ist,immerhin besteht unser System bereits länger,wer nun dazu kommt,wäre Nutzniesser und somit ist klar,dass man den gemeinsamen Topf füllen müsste,um die Haftungssumme zu erhalten!
Es wäre also klar zu befürchten,dass jeder Beitritt die tragbare Schadenssumme schmälert,hier gibt es eine starke Verhandlungsbasis für die deutsche Politik,sofern man von denen noch irgend etwas erwarten kann.
Hand aufs Herz,der Euro,er ist hier in der Bevölkerung nahezu endgültig "durch",alle warten auf die erlösende Nachricht,dass es endlich vorbei ist,wenn jetzt gemeinsame Strukturen geschaffen werden,die Kosten verursachen und "Bindungen"entstehen lassen,die im Falle einer Unions-Auflösung wiederum Kosten verursachen,so sollten zumindest diese von den Neu-Mitgliedern bezahlt werden,da sonst bei einer Auflösung wieder mit dem Hinweis,auf einen Domino-Effekt "Geklammert" werden kann,man muss bedenken,dass Lagarde nur noch einmal in die falsche Richtung trampeln muss und in Deutschland würde es zu öffentlichen Protesten und Austritts-Forderungen kommen.
Die Absicherung,sie ist nun seit etlichen Jahren ein frommer Wunsch immer wieder wurden die Euro-Partner nun aufgefordert,selbst ein eigenes System zu erschaffen,aber das wollten sie nicht!
Möglich wäre es auch,einen Beitritt,nach einer Einzahlung,die unverzüglich erfolgt,dann in etwa 5 Jahren als rechtsgültig zu stellen,sodass Deutschland einer unmittelbaren Auflösungs-Drohung von anderer Seite,mit dem Verweis,auf den befürchteten Domino-Effekt gelassener begegnen kann,in einem solchen Falle würde die eingezahlte Summe verfallen!
Es tut mir ja sehr Leid,aber die Euro-Mitgliedschaft,sie hat alle Vorteile verwirkt,während alle Nachteile ungehemmt wirken,da erwartet man nun zumindest eine gewisse Absicherung!
...und die Partner,sie können sich erneut aufgefordert fühlen,selbst eine Absicherung zu erschaffen,die wir ggf. dann fusionieren können!
Diese europäische "Einlagensicherung" kann den Zusammenbruch des Euros noch einmal etwas verschieben. Was solls, dem deutschen Dumpfbackensparer´kann es egal sein, die deutsche Einlagen sicherung ist auch nur eine Beruhigungspille wie "die Rende is sischär".

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