Sachwert-Ticker: Exporo-Projektpartner meldet für das „Portfolio Marburg“ Insolvenz an

Nachrichtenquelle: FondsDISCOUNT
14.11.2019, 12:05  |  781   |   |   
Wie die Crowdplattform Exporo bekannt gibt, wurde für den Projektpartner DEMA Deutsche Mikroapartment AG ein Insolvenzantrag gestellt. Diese und weitere News in unserem Sachwert-Ticker.

Exporo: Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens für Projektpartner DEMA


Die Exporo AG informiert ihre betroffenen Anleger darüber, dass die DEMA Deutsche Mikroapartment AG am 8. November 2019 beim Amtsgericht Marburg einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt hat. Wie einer Presseinformation von Exporo zu entnehmen ist, ist hiervon das Immobilienprojekt „Portfolio Marburg“ betroffen. Das Crowdinvestment wurde im August 2018 vermittelt. An der Finanzierung des Projektes mit einer regulären Laufzeit bis zum 30. Januar 2020 sind der Gesellschaft zufolge insgesamt 877 Privatanleger beteiligt. Insgesamt sei ein Volumen von 1.681.049 Euro vermittelt worden. Aufgrund des jetzt gestellten Insolvenzantrags gehe die Exporo AG davon aus, dass das Darlehen nicht fristgerecht zurückgeführt werden könne. Die Kapitalvermittlung des Projekts erfolgte bei Exporo über das sogenannte „Crowdlending- Model“. Hierbei wickelt ein Kreditinstitut die eigentliche Kreditvergabe ab. „Exporo kauft diesen Kreditvertrag und tritt ihn an die jeweiligen Privatanleger ab. Die Anleger werden damit zu den Inhabern der Forderung. Die für das Darlehen zur Verfügung gestellten Sicherheiten hält ein Treuhänder für die Anleger“, so das Unternehmen. Exporo stehe in intensivem Austausch mit den verantwortlichen Entscheidungsträgern und werde mit dem Sicherheiten-Treuhänder Elbtreuhand Service GmbH zusammenarbeiten, „um eine bestmögliche Wahrnehmung der Interessen der Anleger im Insolvenzverfahren zu ermöglichen.“ Die im November 2014 gegründete Exporo AG ist eigenen Angaben zufolge die führende Plattform für digitale Immobilieninvestments. Das Konzept kommt gut an: Über geringe Einstiegssummen können sich Anleger ihr eigenes Immobilienportfolio zusammenstellen, überschaubare Laufzeiten machen die Crowdinvestments vergleichsweise flexibel. Wie die Gesellschaft im September vermeldete, wurden bis dato über 500 Millionen Euro in mehr als 200 Immobilienprojekte vermittelt. Solche Projektfinanzierungen sind allerdings immer auch mit Risiken verbunden und können zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Die Rückerstattung des Nachrangdarlehens wird im Falle einer Liquidation oder einer Insolvenz der Darlehensnehmerin erst dann durchgeführt, nachdem alle nicht nachrangigen Forderungen der Gläubiger zurückerstattet wurden. Grundsätzlich eignen sich Crowdinvestments daher nur als Beimischung im Portfolio.



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