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Scale Exklusivinterview mit dem CEO der Publity AG

Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
17.11.2019, 12:00  |  1851   |   |   
Scale | Exklusivinterview mit dem CEO der Publity AG

Heute konnten wir unsere Fragen an Herrn Thomas Olek, Vorstandsvorsitzender der publity AG (ISIN: DE0006972508) stellen.

Herr Olek, publity ist im laufenden Jahr die Aktie mit der besten Wertentwicklung im Scale-Index. Was sind Ihrer Meinung nach die Gründe?

Thomas Olek: Ich würde sagen, gute Arbeit, eine erfolgreiche Entwicklung und natürlich – damit es zur absoluten Spitzenposition langt – auch ein Quäntchen Glück. publity hat in den vergangenen Monaten sehr erfolgreich als Asset Manager agiert und für Kunden zahlreiche Immobilien gekauft und auch verkauft. An solchen Transaktionen verdienen wir über Honorare und Gewinnbeteiligungen sehr ordentlich. Das zeigt sich auch in unseren Zahlen, im laufenden Jahr wollen wir unseren Nettogewinn mindestens verdoppeln, so dass unter dem Strich 50 Millionen Euro oder mehr an Ergebnis stehen werden. Dazu trägt natürlich auch unser werthaltiger Eigenbestand an Büroimmobilien bei, den wir in unserer Tochtergesellschaft PREOS Real Estate AG gebündelt haben.

Bevor wir später nochmals darauf zurückkommen: Haben nicht auch ihre regelmäßigen Aktienkäufe dazu beigetragen? Der Freefloat ist doch mittlerweile sehr stark reduziert?

Thomas Olek: Natürlich ist ein starker Käufer am Markt eine gute Sache für einen Aktienkurs. Aber wir sollten trotzdem die Relationen nicht aus dem Auge verlieren. publity ist eine sehr liquide Aktie. In den vergangenen 20 Handelstagen sind an der Börse Papiere unseres Unternehmens im Wert von mehr als 20 Millionen Euro gehandelt worden – das war natürlich nicht nur Thomas Olek. Auch der Streubesitz ist selbstverständlich immer relativ zu sehen, unser Freefloat hat eine Marktkapitalisierung von über 100 Millionen Euro. Das finde ich eine doch ganz beachtliche Größe.

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PREOS ist ja eine relativ frische publity-Tochter, in den Konzern gekommen über eine Sachkapitalerhöhung, Übertragung von PREOS-Aktien an publity und die Einbringung von Darlehensforderungen. Für manchen Anleger waren die Transaktionen insgesamt etwas sehr komplex.

Thomas Olek: Ach wissen Sie, das liegt natürlich auch daran, dass Anwälte die Dokumente schreiben und auch an den Kapitalmarktmeldungen entscheidend mitwirken. Das macht Dinge manchmal etwas komplex, wie Sie sagen, man könnte es auch kompliziert nennen. Im Prinzip ist die Angelegenheit denkbar einfach. publity war und ist Asset Manager für PREOS. Wir kennen das PREOS-Immobilienportfolio und seinen Wert entsprechend sehr gut. Gleichzeitig hatte publity in der publity Investor GmbH auch begonnen, einen sehr guten Immobilienbestand aufzubauen. Beide Portfolios ergänzen sich sehr gut. So entstand die Idee, die Kräfte zu bündeln und noch schneller an Größe zu gewinnen, indem publity seinen Bestand in PREOS eingebracht hat und dafür PREOS-Aktien erhalten hat. So sind wir zum Mehrheitsaktionär geworden und haben dann unseren Aktienbestand weiter aufgestockt.

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