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Pressemeldung: DJE: Von der Generation Zins zur Generation Sachwerte
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Pressemeldung DJE: Von der Generation Zins zur Generation Sachwerte

Nachrichtenquelle: Asset Standard
19.11.2019, 10:00  |  533   |   |   

Handelskonflikt, Strafzölle, Brexit, Rezessionsängste – diese Themen dominieren die Schlagzeilen. Aktienanlagen scheinen damit zurzeit kaum vermittelbar.

Handelskonflikt, Strafzölle, Brexit, Rezessionsängste – diese Themen dominieren die Schlagzeilen. Aktienanlagen scheinen damit zurzeit kaum vermittelbar. Aber: Auf der Suche nach Rendite führt an dieser Anlageklasse kein Weg vorbei. Denn das Zinsniveau wird aller Voraussicht nach auf unabsehbare Zeit um oder sogar unter null Prozent liegen.

Seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2008 pumpen die großen Notenbanken enorme Mengen an Liquidität in den Markt, zusammen rund 10 Bio. US-Dollar. Zunächst, um eine wirtschaftliche Kernschmelze zu verhindern und um Staaten und Währungen wie den Euro zu schützen. Die Zinsen blieben weiter niedrig, um die Wirtschaft zu stabilisieren, Kreditvergaben zu erleichtern und die kaum spürbare Inflation in Richtung des Zielwerts von zwei Prozent zu drücken. Und schließlich verharrt besonders die Europäische Zentralbank (EZB) bis heute im Krisenmodus mit Leitzinsen von 0,0% seit März 2016, um die Staaten Südeuropas zu stützen, die aus Sicht der EZB ohne Geld zum Nulltarif in die Krise zurückzufallen drohen.

Im Juli 2019 leitete die US-Notenbank den Abschied von ihrer geldpolitischen Normalisierungein und begann, die Zinsen trotz einer solide laufenden Konjunktur wieder zu senken. Im September 2019 beschloss die EZB zur Stimulierung der Konjunkturein neues, zeitlich unbegrenztes Programm zum Aufkaufen von Staatsanleihen in Höhe von 20 Mrd. Euro monatlich – das drückt die Zinsen zusätzlich. Darüber hinaus senkte die EZB den Einlagenzinssatz, den sogenannten Strafzins für Banken, um 10 Basispunkte auf -0,5%. Diese Beschlüsse machen eines deutlich:

Auf absehbare Zeit wird es keine nennenswerten Zinsen mehr auf Sparvermögen geben.

Es kostet fast nichts mehr, Schulden aufzunehmen. Was für Schuldner wie z.B. Staaten günstig ist, ist für Sparer, Anleger und Gläubiger ein nicht enden wollender Alptraum.

Vorerst (?) kein Weg zurück

Im Sinkflug seit den 80-er Jahren: die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen

Seit den 80-er Jahren sinken die Zinsen. Im Drittelmix aus 10-jährigen Staatsanleihen der USA, Japans und Deutschlands lässt sich noch eine Rendite von knapp einem halben Prozent erzielen. Ohne die US-Anleihen wäre der Wert negativ.

Die EZB hält das Zinsniveau des Euroraums bewusst bei null Prozent und betreibt durch das Anleihenkaufprogramm de facto Staatsfinanzierung. Eine Rückkehr zur Normalität, also höheren Zinsen, brächte große Probleme in Südeuropa, was den Euro gefährden könnte. Darum ist die manipulative Geldpolitikauf lange Zeit ohne Alternative.

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