Sanpuro: Wissenswertes über unsere Flaschenrückgabe Das Pfandsystem in Deutschland

Gastautor: Sanpuro
18.11.2019, 18:03  |  705   |   |   

Das Pfandsystem in Deutschland umfasst das Einweg- und Mehrwegsystem. Es ist schwierig genau zu sagen wo welche Flaschen zurückgegeben werden dürfen. Das Einweg- und Mehrwegsystem unterscheidet sich, mit den jeweiligen Pfandpreisen, im Pfandprozess voneinander. Auch pfandfreie Flaschen sind auf dem Markt vorhanden. Nach dem neuen Verpackungsgesetz sind neue Regelungen dazugekommen.

Das Pfandsystem in Deutschland umfasst das Einweg- und Mehrwegsystem. Es ist schwierig genau zu sagen wo welche Flaschen zurückgegeben werden dürfen. Das Einweg- und Mehrwegsystem unterscheidet sich, mit den jeweiligen Pfandpreisen, im Pfandprozess voneinander. Auch pfandfreie Flaschen sind auf dem Markt vorhanden. Nach dem neuen Verpackungsgesetz sind neue Regelungen dazugekommen.

Zurzeit haben wir zwei verschiedene Pfandsysteme in Deutschland. Das sogenannte Einwegpfand beruht auf einer gesetzlichen Vorschrift, wohingegen „Mehrweg“ ein freiwilliges System ist. Die beiden Pfandsysteme unterscheiden sich in ihrer Produktion und ihrem Ressourcenaufwand. Demnach verwendet man Mehrwegflaschen öfter als einmal. Nach der Abgabe durchlaufen sie einen Reinigungsprozess und werden dann wieder neu befüllt. Somit spart man Produktionskosten und neue Ressourcen. Dagegen muss man Einwegprodukte zunächst zerkleinern und durch einen Recyclingvorgang wieder aufbereiten.

 

Was genau ist bei der Pfandflaschenrücknahme zu beachten?

Die Merkmale der beiden Pfandsysteme unterscheiden sich grundsätzlich anhand der Verpackung. Die Märkte nehmen lediglich Mehrwegflaschen von den jeweiligen Herstellern zurück, mit denen sie auch zusammenarbeiten. So sollte man spezielle Pfandflaschen nur dort zurückgeben, wo man sie auch gekauft hat. Bei Einwegflaschen ist das verwendete Material des Pfandprodukts entscheidend. Nicht entscheidend sind: Größe, Form, Marke und wo die Flasche gekauft wurde. Wenn sich ein Supermarkt allein auf PET-Flaschen beschränkt, können auch nur diese, mit der entsprechenden Pfandauszahlung, zurückgegeben werden. Was bedeutet, dass Glasflaschen nicht abgegeben werden dürfen. Die Ausnahme bilden kleine Geschäfte, bei einer Fläche unter 200 m². Diese haben das Recht nur Pfandflaschen anzunehmen die sie selber auch im Laden verkaufen.

Wie sieht es mit pfandfreien Produkten aus?

Unter den ganzen Pfandflaschen aus Glas, PET und Dosen, sind auch pfandfreie Flaschen auf dem Markt vorhanden.

Dazu gehören vor allem:

  • Fruchtsäfte
  • Spirituosen
  • Weinprodukte.
  • Molkereiprodukte
  • Flaschen, die mehr als 3 Liter Inhalt aufweisen

Diese sind von dem Pfandsystem nicht betroffen. Bei Säften ist zu beachten, dass Hersteller selbst entscheiden können, ob sie sich auf das freiwillige Mehrwegsystem einlassen wollen oder nicht. Dies muss deutlich auf der Flasche erkennbar sein. Deswegen sollte man sich nie darauf verlassen, dass alle Säfte pfandfrei sind. Ein genauer Blick ist immer erforderlich. Die pfandfreien Glasflaschen gehören in spezielle Glascontainer. Die PET-Flaschen, die mit einem grünen Punkt versehen sind, gehören in die gelbe Tonne.

Wie sind die Pfandpreise aufgestellt?

Grundsätzlich bestimmen gewisse Richtlinien, wie die Pfandpreise aufgestellt sind. Dies variiert je nach Verpackung und Pfandsystem. Beim Einwegpfand wird 25 Cent für die Flaschen berechnet. Mehrwegpfand teilt sich in verschiedene Kategorien auf. Für Bierflaschen aus Glas bekommt man gerade mal 8 Cent Pfand zurück. In Kontrast dazu bekommt man für Bierflaschen, mit Bügelverschluss, Mineralwasserflaschen aus Glas, PET und Saft-und Softdrink Flaschen, 15 Cent. Die Pfandpreise für Bierkisten im 10er Pack liegen bei etwa 75 Cent. Weniger Pfand erhält man bei Weinflaschen, mit 2 oder 3 Cent und je 1,50 Euro bei Kistenpfand.

Neues Verpackungsgesetz vom 01.01.2019

Um das Recyclingsystem in Deutschland zu verbessern, setzen schon einige Unternehmen, wie die Firma Sanpuro, auf Glasflaschen, um der Umwelt entgegenzukommen und Plastik zu reduzieren. Auch andere Firmen sollten sich nachhaltig anpassen. Demnach wurde ein neues Gesetz für die Verpackungen verabschiedet. Das Produzieren von Verpackungsmüll soll damit reduziert werden. Das neue Verpackungsgesetz schreibt vor, andere Getränkegruppen wie, Frucht- und Gemüsenektare, mit Kohlensäure und Mischgetränken, mit in die Pfandpflicht von 25 Cent reinzunehmen. Durch das „DPG-Zeichen“ soll das Einwegsystem klar gekennzeichnet sein. Gerade Online-Händler sind dazu verpflichtet einen deutlichen Hinweis auf dem jeweiligen Getränk zu geben. Weiterhin sind Wein, Sekt, Säfte, Frucht- oder Gemüsenektare ohne Kohlensäure, sowie Milchmischgetränke, die mindestens 50 Prozent Milch enthalten, von der Pfandpflicht befreit.

Mehr zu Sanpuro finden Sie hier:

https://www.muensterschezeitung.de

https://www.saechsische.de/kollago

 

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