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Diesel Abgasskandal: so kommen Betroffene zu ihrem Recht!

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Gastautor: Markus Mingers
19.11.2019, 09:12  |  379   |   

Der Abgasskandal hat mittlerweile ein Ausmaß angenommen, wie es zu Beginn niemand hätte vermuten können. Aufgrund zahlreicher Angebote, aktuellen Urteilen und einer undurchsichtigen Situation, möchten wir Klarheit schaffen und Ihnen zeigen, wie Sie Ihre Rechte und Ansprüche durchsetzen können!

 

 

Welche Möglichkeiten haben Betroffene?

 

 

Personen, die vom Abgasskandal betroffen sind, haben prinzipiell zwei Möglichkeiten. Zum einen kann der Hersteller aufgrund einer vorsätzlich sittenwidrigen Schädigung auf Schadensersatz verklagt werden. Im Falle eines erfolgreichen Verfahrens müsste der entsprechende Konzern eine Schadensersatzzahlung in Höhe des Kaufpreises leisten. Im Gegenzug gibt der Kunde das manipulierte Auto zurück.

 

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Gleiches gilt auch für den Widerruf der Autofinanzierung. Dieser ist möglich, da es in zahlreichen Kredit-Verträgen zu Fehlern gekommen ist, wodurch die 14-tägige Frist nicht greift. Hier erhalten Betroffene die bereits gezahlten Raten zurück und müssen unter Umständen nicht einmal eine Nutzungsentschädigung zahlen.

 

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Wie urteilen die Gerichte?

 

 

Oberlandesgericht Naumburg

 

Die zuständigen Richter am OLG Naumburg sprachen einem Kläger das Recht zu, seinen VW Tiguan zurückzugeben. Im Gegenzug erhielt er den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung. Besonders interessant ist dieses Urteil allerdings, da es sich bei dem Fahrzeug um einen Gebrauchtwagen handelte. Demnach bleibt die Täuschung bei Verkauf des Autos weiterhin bestehen.

 

Oberlandesgericht Hamm

 

Nach dem Bekanntwerden des Abgasskandals hat dieses Thema die Medien beherrscht. Dies hielt eine Frau dennoch nicht davon ab, einen VW Beetle zu kaufen. Da Sie dem Gericht jedoch glaubhaft versicherte, nichts von den Manipulationen gewusst zu haben, bekam Sie Recht. Als Folge dessen erhielt Sie eine Schadensersatzzahlung.

 

Landesgericht Kassel

 

Das LG Kassel hat einer Klägerin nicht nur das Recht auf eine Erstattung des Kaufpreise ohne Nutzungsentschädigung zugesprochen, sondern auch eine Zahlung von Zinsen in Höhe von vier Prozent ab der Kaufpreiszahlung, was einer zusätzlichen Summe von 3.500 Euro entspricht.

 

 

Der Abgasskandal für Sie einfach erklärt 

 

 

Bei weiteren Fragen zu diesem Thema, wenden Sie sich an die Kanzlei Mingers & Kreuzer! Wir beraten Sie gerne. Erreichen können Sie uns unter der Telefonnummer 02461/ 8081 oder dem Kontaktformular auf unserer Website. Weitere Rechtsnews finden Sie in unserem Blog oder YouTube-Channel.

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Gastautor

Markus Mingers
Rechtsanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Arbeitsrecht und Wirtschaftsrecht

Markus Mingers ist Rechtsanwalt im Bereich Wirtschaft sowie Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht. Seit mehr als 13 Jahren ist er als Anwalt tätig und Inhaber von Mingers & Kreuzer Rechtsanwälte. Von mehreren Kanzleistandorten u.a. Köln, München oder Jülich aus erstreitet er mit seinem Team Gelder aus Themen und Urteilen, die dem Verbraucher bis dahin unbekannt sind. Er ist Experte im Bereich Rückabwicklung Lebensversicherung, Widerruf Autokredit und Verbraucherdarlehen sowie im VW Abgasskandal und LKW Kartell. Bekannt ist Markus Mingers vor allem durch seine Auftritte bei n-tv oder RTL sowie als Experte von FOCUS Online, hier ist sein Rat im Verbraucherrecht zu aktuellen Themen gefragt.

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