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Europa Wirtschaft wehrt sich gegen von der Leyens Klimapläne

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
20.11.2019, 00:00  |  718   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat ein Umdenken in der europäischen Klimapolitik gefordert. "Europa braucht nicht einfach mehr Klimapolitik" heißt es in einem Positionspapier, das der DIHK und die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) für Gespräche mit Abgeordneten des Europarlaments verfasst haben und über das die "Welt" (Mittwochsausgabe) berichtet. Die EU brauche Klimastrategien, "die wirtschaftlich effizienter" seien.

Die Wirtschaftsvertreter forderten, die Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen in Europa nicht weiter zu verschärfen: "Die EU sollte ihre rein auf Europa bezogenen Reduktionsziele aufgeben", heißt es in dem Papier weiter. Klimaschutz, der auf den europäischen Kontinent beschränkt sei, helfe "nicht dabei, die Erderwärmung zu bekämpfen. Der Anteil der EU an den weltweiten Emissionen beträgt weniger als zehn Prozent und wird in den kommenden Jahren weiter zurückgehen. Aber die Notwendigkeit, weniger Treibhausgase auszustoßen, bleibt weltweit gewaltig", heißt es in dem Positionspapier. Die Unternehmen liefern auch einen Vorschlag, wie die EU die Reduktionsziele anheben könne, ohne die europäische Wirtschaft zu stark zu belasten: "Wenn die EU ihre Klimaschutzziele für 2030 und 2050 verschärfen will, sollten die zusätzlichen Reduktionen bei Treibhausgas-Emissionen weltweit stattfinden", heißt es in dem Papier weiter. Instrumente wie Emissionszertifikate könnten sicherstellen, dass ein verminderter Ausstoß von Treibhausgasen anderswo in der Welt auf die europäischen Reduktionsziele angerechnet werden könnten. "Die EU sollte den Green Deal von Ursula von der Leyen auch als Chance begreifen, die eigene Klimaschutzpolitik wieder global zu vernetzen", sagte Achim Dercks, stellvertretender DIHK-Hauptgeschäftsführer, der "Welt". Es mache Sinn, "nach 2020 zumindest einen Teil der Treibhausgasminderungen außerhalb der EU zu erreichen und ein solches Engagement auf die eigenen Ziele" anzurechnen. Dafür seien funktionierende Marktmechanismen nötig, im besten Fall unter dem Dach des Pariser Klimaschutzabkommens, so der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer weiter. Der europäische "Green New Deal", ein ambitioniertes Klimaschutzprogramm, ist das zentrale Vorhaben der designierte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) für ihre erste Amtszeit. Er sieht vor, dass die EU-Mitglieder sich verpflichten, bis 2050 klimaneutral zu werden. Zudem sollen die Ziele für die Reduktion von Treibhausgasen verschärft werden.
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3 Kommentare

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Kommentare

So kommts.

Eine schwache und unqualifizierte von der Leyen muss dem Zeitgeist nachjagen, mit diesem Hintergrund stehen keine anderen Optionen zur Wahl.
...Professor Döhler: Pflanzen brauchen Sonne, Wasser, CO2 und Mineralstoffe zum Leben.

[I}Darunter ist das CO2 der einzige Kohlenstoff-Lieferant. Ohne CO2 gäbe es kein Leben auf der Erde. Nichts Besseres kann somit der Umwelt und unseren Nutzpflanzen geschehen als ein Anstieg der CO2-Konzentration...

https://eifelon.de/region/klimawandel-ein-professor-analysie…

500 europäische Wissenschaftler aus 15 EU-Ländern, aus technischen und naturwissenschaftlichen Fachdisziplinen, erarbeiten zur Zeit einen Offenen Brief an die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Darin betonen sie, dass CO2 kein Klimakiller sei. Auch der Temperaturanstieg sei im Rahmen der natürlichen Klimazyklen der Erde durchaus normal und habe keine menschliche Ursache.

Eine EU-Klimapolitik müsse „auf wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Realitäten beruhen.“ Es gäbe keinen Klimanotfall und daher auch keinen Grund für Panik und Alarm.

Sie empfehlen den europäischen Staats- und Regierungschefs außerdem, in ihrer Politik einen klaren Unterschied zwischen der Umwelt der Erde und dem Klima der Erde zu machen: „Der Schutz unserer Umwelt ist eine Frage der Verantwortung. Der Klimawandel wird jedoch größtenteils durch eine komplexe Kombination von Naturphänomenen verursacht, die wir nicht kontrollieren können.“[/I]
"Klimaschutz" ist vollkommener Schwachsinn und Volksverblödung!

Das Märchen vom "klimaschädlichen CO2" und vom "menschengemachten Klimawandel"

ist eine politisch motivierte und inszenierte Lüge:

http://klimaueberraschung.de/?page_id=73

Sie dient ausschließlich dazu, uns zu drangsalieren, mit Abgaben und Steuern zu belegen, unsere Mobilität einzuschränken und mit Scheinproblemen von den eigentlichen Problemen abzulenken!

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