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Forex-Report USA zündeln - Fed zuversichtlich – Euro besser als der Ruf 

Gastautor: Folker Hellmeyer
28.11.2019, 11:42  |  583   |   |   

Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.1008 (07:17 Uhr), nachdem der Tiefstkurs der letzten 24 Handelsstunden bei 1.0993 im europäischen Geschäft markiert wurde. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 109.45. In der Folge notiert EUR-JPY bei 120.50. EUR-CHF oszilliert bei 1.0997.    

Die Finanzmärkte liefern keine neuen bahnbrechenden Entwicklungen. Die Aktienmärkte bewegen sich weiter in ruhiger Manier auf hohen Niveaus.

An den Zinsmärkten sind aktuell keine neuen dynamischen Entwicklungen erkennbar.

An den Devisenmärkten ist der USD gefragt. Hintergründe lassen sich weniger aus Fundamentaldaten ableiten als vielmehr aus Kapitalströmen im Rahmen von Unternehmenskäufen.

Die Edelmetalle sind weiter im Konsolidierungs- und/oder Korrekturmodus gefangen. 

USA zündeln (schon wieder)!

China verwahrt sich nach der Unterzeichnung des Hongkong-Gesetzes durch US-Präsident Trump gegen eine Einmischung in Chinas innere Angelegenheiten Chinas. Peking teilte mit, Vize-Außenminister Le Yucheng habe US-Botschafter Terry Brandstad einbestellt, um ein Ende dieser Politik, die gegen die UN-Charta verstößt (Souveränität), zu fordern.

Die UN-Charta ist eindeutig. In Artikel 2 Absatz 4 ist die staatliche Souveränität klar definiert, die jede Einmischung in einen Staat von außen untersagt. 

Darüber hinaus wird eine militärische Intervention durch das Gewaltverbot explizit geächtet und einem Staat für einen solchen Fall sogar ein Widerstandsrecht gegen diese Intervention zubilligt (Artikel 51).

Welches Land hält sich nicht an internationale Normen in den letzten Jahren?

Beige Book der Federal Reserve

Nach einem moderaten US-Wachstum in der Phase Oktober bis Mitte November sind die Konjunkturaussichten für die US-Wirtschaft aus Sichtweise der Federal Reserve grundsätzlich positiv. 

So bleibt die Lage am Arbeitsmarkt aus Sicht der Unternehmen angespannt hinsichtlich qualifizierten Personals (Unsere Einlassung: Auch wegen Drogenproblematik). Insgesamt stieg die Beschäftigung demnach an. 

Der Handelskrieg zwischen den USA und China belastete die Wirtschaftslage. Die Produktion hätte nachgelassen. 

Bei den Unternehmensinvestitionen ergebe sich eine Abkühlung. Firmen verschieben Investitionsentscheidungen hinsichtlich der Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Handelskrieg der USA mit China. Wir verweisen auf die quantitativen, aber insbesondere die qualitativen Folgen der US-Politik.

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