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GfK-Umfrage Besserverdiener haben besseren Sex

Gastautor: Rainer Zitelmann
01.12.2019, 11:05  |  1098   |   |   

Besserverdienende sind deutlich zufriedener mit ihrem Sexleben als Geringverdiener, wie eine aktuelle Studie belegt. Das Marktforschungsinstitut GfK hat 2.000 Frauen und Männer zwischen 18 und 74 Jahren repräsentativ befragt, wie zufrieden sie mit ihrem Sexleben sind - qualitativ und quantitativ. Das Ergebnis: Was die Qualität betrifft ("Ich habe schönen/guten Sex") geben die Deutschen ihrem Sexleben im Durchschnitt eine 2,9. 38 Prozent, haben eine 1 oder 2 vergeben. Die Unterschiede zwischen Männern und Frauen waren vergleichsweise gering.

Interessant ist: Größer als die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind die Unterschiede, wenn man die Ergebnisse auf Einkommensgruppen herunter bricht. Während Befragte mit unter 1.000 Euro im Monat nur zu 26 Prozent von sich sagen können, dass sie guten oder sehr guten Sex haben, sind es in der Einkommensgruppe ab 2.500 Euro 44 Prozent. Ein Unterschied von immerhin 18 Prozentpunkten zugunsten der Besserverdiener, die zufriedener mit ihrem Sexleben sind.

Zum Bericht auf Presseportal

Personen mit höherem Sozialstatus haben häufiger attraktivere Partner

Für Wissenschaftler wäre es interessant herauszufinden, was die Ursachen für diese großen Unterschiede sind. Möglicherweise hat es damit zu tun, dass besser Verdienende auch bessere Chancen bei der Partnerwahl haben und eher die Möglichkeit haben, einen gut aussehenden und damit sexuell attraktiveren Partner zu finden. Der Zusammenhang zwischen höherem Sozialstatus und der Chance, einen attraktiveren Partner zu finden, wird durch eine Studie belegt:

Der Sozialwissenschaftler Reinhard Schunck ging 2017 in einer wissenschaftlichen Untersuchung der Frage nach, ob sich bei Partnerschaften in Deutschland Belege für einen Austausch von sozio-ökonomischem Status gegen physische Attraktivität finden lassen. Ausgehend von theoretischen Überlegungen wurden drei teilweise konkurrierende Hypothesen aufgestellt: Erstens, in Partnerschaften wird sozio-ökonomischer Status gegen physische Attraktivität getauscht und zwar sowohl von Männern als auch von Frauen. Zweitens, in Partnerschaften zeigen sich geschlechtsspezifische Austauschmuster. Es wird vor allem männlicher sozio-ökonomischer Status gegen weibliche Attraktivität getauscht. Drittens, es findet kein Austausch von sozio-ökonomischem Status und physischer Attraktivität statt. Stattdessen führt Statushomogamie zu einer (Schein‑)Korrelation zwischen dem Status des einen Partners und der physischen Attraktivität des anderen Partners, weil statushohe Personen physisch attraktiver sind.

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