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Wenn man 1.000 US-Dollar in den Börsengang von Berkshire investiert hätte, hätte man jetzt so viel

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
01.12.2019, 15:35  |  2055   |   |   

Wenn man heute ein junger Mensch ist, hat man beim Investieren den besten Vorteil der Welt: Zeit.

Aufgrund des Zinseszinseffektes hat die Investition eines kleinen Betrags in eine erfolgreiche Anlageidee heute das Potenzial, deinen gesamten Ruhestand zu finanzieren – das heißt, wenn das Unternehmen gut genug ist und du die Beteiligung langfristig hältst.

Das glaubst du mir nicht? Sieh dir nur die Erfolgsbilanz des weltweit besten langfristigen Value-Investors an. Wenn du das Glück gehabt hättest, Warren Buffett zu kennen, als er 1964 das angeschlagene Textilunternehmen Berkshire Hathaway (WKN:854075) (WKN:A0YJQ2) aus New England übernahm, und nur 1.000 US-Dollar investiert hättest, wäre dein Ruhestand im Moment eine absolut sichere Sache.

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Glaubst du nicht, dass nur 1.000 US-Dollar deinen gesamten Ruhestand finanzieren könnten? Du wirst vielleicht überrascht sein.

Ein ziemlich guter „Fehler“

Berkshire Hathaway existierte bereits als Aktiengesellschaft, bevor Buffett sie übernahm. Man kann ihre Wurzeln bis ins Jahr 1839 zurückverfolgen und in den nächsten 130 Jahren wurde das Unternehmen zu einem großen Textilhersteller in Neuengland. Buffett begann 1962 mit dem Kauf von Aktien durch seine Investitionspartnerschaft. 1964 machte Berkshires Besitzer Buffett das Angebot, seine Aktien für je 11,50 US-Dollar zu kaufen, dem Buffett zustimmte. Als das Angebot jedoch eintraf, lag es bei 11,375 US-Dollar und damit unter dem vereinbarten Preis. Das machte Buffett so wütend, dass er sich entschied, den Rest des Unternehmens zu kaufen, anstatt seine Anteile zu verkaufen, und dann den CEO feuerte, der ihn beleidigt hatte.

Leider betrieb Berkshire Hathaway ein rückläufiges Geschäft, das 1985 schließlich geschlossen wurde; aber in der Zwischenzeit nahmen Buffett und sein Partner Charlie Munger den Cashflow aus dem operativen Geschäft, diversifizierten sich damit in Versicherungen und viele andere Unternehmen und investierten intelligent, um im Laufe der Zeit enorme Gewinne zu erzielen.

Buffetts frühe Versicherungsgewinne stammten aus Investitionen in National Indemnity und GEICO, die Berkshire nun besitzt, sowie von Verbrauchermarken wie See’s Candies und The Washington Post. Berkshire erhöhten diese Gewinne dann mit immer größeren Investitionen in den letzten Jahren, darunter BNSF und Midwestern Energy in den frühen 2000er-Jahren.

Im Bereich der Investitionen auf dem öffentlichen Markt investierte Buffett in den 1980er-Jahren in Coca Cola (WKN:850663), Capital Cities/ABC und Gillette, dann in den 1990er-Jahren in Wells Fargo (WKN:857949). Während der Finanzkrise des Jahres 2008 hat Buffett Anteile einer großen Anzahl von US-Finanzinstituten in sein Portfolio aufgenommen, darunter Goldman Sachs (WKN:920332) und Buffetts aktuelle Lieblingsbank, die Bank of America (WKN:858388). In jüngster Zeit hat Buffett Anteile an allen vier großen US-Fluggesellschaften erworben und im Zeitraum 2016/2017 baute er seine insgesamt größte Aktienposition auf, und zwar Apple (WKN:865985).

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