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EU Open Data Report 2019 Europa setzt bei offenen Daten vermehrt auf Qualität / Die fünfte jährliche von der EU Kommission beauftragte Studie verdeutlicht die Evolution von Open Data in Europa (FOTO) - Seite 2

Nachrichtenagentur: news aktuell
02.12.2019, 20:00  |  101   |   |   

Anwendergruppen, über die Entwicklung von Verfahren zur Erfassung der
Auswirkungen von Open Data, bis hin zu Umfragen und Studien über ihren sozialen,
ökologischen, politischen und ökonomischen Mehrwert.

Die gemeinsame Datennutzung als Meilenstein: Insgesamt erkennen Regierungen
zunehmend, welche Möglichkeiten durch die gemeinsame Datennutzung entstehen.
Selbst wenn ein Datensatz nicht als Open Data veröffentlicht werden darf - etwa
durch Beschränkungen aufgrund geistigen Eigentums oder von Vertraulichkeit -
kann dieser in anderen Modellen einen Mehrwert liefern. Dies gilt etwa für die
gemeinsame Datennutzung ("Shared Data") zwischen dem öffentlichen und privaten
Sektor. Involvierte Staaten arbeiten aktuell daran, effektive und sichere Wege
zur gemeinsamen Datennutzung zwischen Regierungen und anderen Organisationen zu
etablieren, die dem geistigen Eigentum und dem Datenschutz Rechnung tragen. Die
Europäische Kommission unterstützt diesen Prozess und hat im Oktober daher das
neue Projekt "Support Center for Data Sharing" gestartet.

"Da die Open Data Angebote der Mitgliedsstaaten sich zunehmend etablieren, sehen
wir eine Verschiebung des Fokus auf die Nutzer von Open Data", stellt Marc
Reinhardt, Leiter Public Sector bei Capgemini in Deutschland, fest. "Die
Bewegung von der reinen Datenbereitstellung hin zur stärkeren Nutzenorientierung
ist richtig und insbesondere die Ansätze zur gemeinsamen Datennutzung sind dabei
eine spannende Entwicklung. Dies zeigt sich aktuell auch an den Gedanken zu,
beziehungsweise dem Interesse an GAIA-X."

Das Europäische Datenportal

Open Data bezieht sich auf Informationen, die von öffentlichen Institutionen
gesammelt, produziert oder erworben wurden und von jedem frei genutzt, geändert
und geteilt werden können. Zu den Vorteilen von Open Data zählen eine höhere
Transparenz und Rechenschaftspflicht von Regierungen sowie konkrete soziale und
ökonomische Vorteile für Bürger, Unternehmen und die Zivilgesellschaft. Die zum
Start des Europäischen Datenportals von Capgemini veröffentlichte Studie
ermittelte 2015 einen geschätzten Marktwert von 75,7 Milliarden Euro für Open
Data im Jahr 2020, mit einem signifikanten Anstieg von 37 Prozent zwischen 2016
und 2020. Das von der Europäischen Union gestartete Portal sammelt Informationen
über die von den verschiedenen europäischen Ländern bereitgestellten Daten. Es
deckt aktuell 35 Länder, 82 Kataloge sowie Links zu knapp einer Millionen
Datensätze in Europa ab und bietet zudem eine Vielzahl an Lernmaterialien und
Open-Data-Einsatzszenarios.

Für mehr Informationen zum Portal und den Ergebnissen der aktuellen besuchen
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