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Blase Bankhaus Metzler warnt vor deutlichem Anstieg von Zombie-Unternehmen in Deutschland

03.12.2019, 08:50  |  10205   |   

Die niedrigen Zinsen haben zur Folge, dass eine wachsende Zahl unproduktiver Unternehmen nur noch künstlich mithilfe von Neuschulden am Leben gehalten wird, warnt das Bankhaus Metzler.

"Die globalen Rezessionsrisiken sind gestiegen", sagt Emmerich Müller, persönlich haftender Gesellschafter des seit 1674 bestehenden Bankhauses Metzler und dort verantwortlich für das Private Banking, in der aktuellen Investment-Strategie des Bankhauses. Die durch US-Präsident Donald Trump verursachten Handelskonflikte würden die Planungssicherheit und die Investitionen der Unternehmen stark einschränken. Und je länger die politischen und ökonomischen Unsicherheiten anhalten, desto größer sei die Gefahr einer weltweiten Rezession.

Es stelle sich die Frage, ob die Notenbanken noch über ausreichend Mittel verfügen, um im Krisenfall gegensteuern zu können, so Müller. So stoße die Europäische Zentralbank mit ihrer lockeren Geldpolitik zunehmend an Grenzen. Denn sie könne den Leitzins nicht mehr viel weiter senken, da die Belastungen für das Bankensystem dadurch immer größer würden. Ab einem bestimmten Punkt wirke die Geldpolitik dann nicht mehr expansiv, sondern restriktiv.

"Auch eine stärkere Fokussierung der EZB auf die Anleihekäufe bleibt nicht ohne Nebenwirkungen", ergänzt Carolin Schulze Palstring, Leiterin Kapitalmarktanalyse im Private Banking von Metzler. Denn sinkende Refinanzierungszinsen nähmen jeglichen Druck von den Regierungen hochverschuldeter Staaten, Strukturreformen einzuleiten und Haushaltsdisziplin zu zeigen. Dies dämpfe langfristig das Wirtschaftswachstum.

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